Hier eine kleine Auswahl:
Blog von unserer Reise mit dem VW Bus durch Skandinavien 2012. Wir sind mit dem Bulli 4 Monate lang durch den hohen Norden gereist und haben dabei viel gesehen von Norwegen, Schweden und Finnland.
Montag, 6. August 2012
Neue Fotos online!
Ich habe soeben viele neue Fotos bei Picasa von unserer Reise hochgeladen! Viel Spass beim Anschauen! Hier gehts lang: https://picasaweb.google.com/lh/albumMap?uname=100899129087606080401&aid=5691573000991538833#map
Sonntag, 5. August 2012
Dreiländereck (Treriksrøysa) im Øvre Nationalpark
Heute waren wir am einzigen Platz der Erde an dem drei Zeitzonen aufeinandertreffen, im Dreiländereck Norwegen-Finnland-Russland.
Schon der Weg dorthin ist ein Abenteuer für sich. Von unserem Campingplatz ging es noch ein paar Kilometer auf der 885 weiter, bis man rechts in einen Waldweg nach "Treriksrøysa" abbiegen muss. Der Waldweg führt 19km lang bis zum Parkplatz, von wo aus man die Wanderung starten kann. Der Weg hat es allerdings in sich. Wer nicht gerade über ein Geländefahrzeug verfügt und sein Auto liebt, muss mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15km/h die Stunde auskommen. So benötigt man etwa eine Stunde für den Waldweg bis zum Parkplatz. Steffi hat sich während der Fahrt verkrampft in ihrem Sitz festgekrallt und bei dem ein oder anderen tiefen Loch in der Fahrbahn konnte ich ein seufzen neben mir vernehmen. ;)
Nachdem wir die holprige Hinfahrt überstanden haben, startete unsere Wanderung. Vom Parkplatz aus konnten wir schon den Grenzwachturm sehen und haben erstmal die Infotafeln durchgelesen. Dort steht, was man an der Norwegisch-Russischen Grenze darf bzw. eher nicht darf. Der Teil mit dem Verbot Grenzsoldaten zu fotografieren war überklebt und scheint daher wohl nicht mehr zu gelten. Mein Handy hatte sich derweil ins russische Mobilfunknetz eingebucht und eine SMS teilte mir mit, dass ein Telefonat teure 5,12€/Min kosten soll.
Nach wenigen Metern auf dem Wanderweg begegnete uns auch schon gleich ein freundlicher junger bewaffneter Grenzsoldat. Der uns nochmal einige Hinweise gab wie z. B. das es verboten ist den Grenzstein zu umrunden und den weißen Stein obendrauf zu berühren. Und er war begeistert, dass wir Fama angeleint hatten. ;)
Der Weg führte durch mooriges Gebiet und immer wieder über Holzbohlen, die dafür sorgten, dass uns nasse Füße erspart blieben. Anfang des Sommers soll es hier sehr nass sein und es wären wahrscheinlich Gummistiefel vorzuziehen. Nach kurzem Weg begegneten uns zwei Deutsche, die den holprigen Waldweg mit einem Mietwohnmobil gefahren sind. Ansonsten war nur noch ein norwegisches Paar mit Hund unterwegs und wir die meiste Zeit den 5km langen Weg allein. Eine herrliche Stille, die man in Deutschland wohl nirgends finden kann, umgab uns.
Während der Wanderung hatten wir herrliches Wetter bei Sonnenschein und um die 19 Grad. Irgendwann roch ich Feuer und dachte mir, dass wir dann wohl gleich angekommen sein müssten und nicht alleine dort sind. Und so war es auch, wir wurden von zwei jungen norwegischen Grenzsoldaten empfangen, die sich gerade Karotten und Wasser für Kaffee über dem Feuer warm machten und ums auch gleich auf einen Kaffee einluden. Wir zogen unsere Fanta aber vor, unterhielten uns eine zeitlang mit den beiden und ließen uns am Grenzstein fotografieren. Nachdem wir unsere Brote verdrückt hatten und uns noch ins Tourbuch eingetragen, machten wir uns auf den Rückweg.
Leider haben wir weder Bär (der hier am meisten in Norwegen verbreitet sein soll) noch Elch sehen können. Außer Moskitos und Libellen sind uns keine Tiere begegnet. Auf dem Rückweg haben wir aber den Ameisenhaufen gesehen, den ein Bär wohl in der Nacht zuvor ein wenig zerstört hat, wie uns die Grenzsoldaten erzählten.
Das Umrunden des Grenzsteins kostet übrigens um die 5000 NOK, ein eher teures Vergnügen also. ;)
Nun sind wir zurück auf dem Campingplatz und relaxen nach einer Nudelsuppe den Rest des Abends.
Schon der Weg dorthin ist ein Abenteuer für sich. Von unserem Campingplatz ging es noch ein paar Kilometer auf der 885 weiter, bis man rechts in einen Waldweg nach "Treriksrøysa" abbiegen muss. Der Waldweg führt 19km lang bis zum Parkplatz, von wo aus man die Wanderung starten kann. Der Weg hat es allerdings in sich. Wer nicht gerade über ein Geländefahrzeug verfügt und sein Auto liebt, muss mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15km/h die Stunde auskommen. So benötigt man etwa eine Stunde für den Waldweg bis zum Parkplatz. Steffi hat sich während der Fahrt verkrampft in ihrem Sitz festgekrallt und bei dem ein oder anderen tiefen Loch in der Fahrbahn konnte ich ein seufzen neben mir vernehmen. ;)
Nachdem wir die holprige Hinfahrt überstanden haben, startete unsere Wanderung. Vom Parkplatz aus konnten wir schon den Grenzwachturm sehen und haben erstmal die Infotafeln durchgelesen. Dort steht, was man an der Norwegisch-Russischen Grenze darf bzw. eher nicht darf. Der Teil mit dem Verbot Grenzsoldaten zu fotografieren war überklebt und scheint daher wohl nicht mehr zu gelten. Mein Handy hatte sich derweil ins russische Mobilfunknetz eingebucht und eine SMS teilte mir mit, dass ein Telefonat teure 5,12€/Min kosten soll.
Nach wenigen Metern auf dem Wanderweg begegnete uns auch schon gleich ein freundlicher junger bewaffneter Grenzsoldat. Der uns nochmal einige Hinweise gab wie z. B. das es verboten ist den Grenzstein zu umrunden und den weißen Stein obendrauf zu berühren. Und er war begeistert, dass wir Fama angeleint hatten. ;)
Der Weg führte durch mooriges Gebiet und immer wieder über Holzbohlen, die dafür sorgten, dass uns nasse Füße erspart blieben. Anfang des Sommers soll es hier sehr nass sein und es wären wahrscheinlich Gummistiefel vorzuziehen. Nach kurzem Weg begegneten uns zwei Deutsche, die den holprigen Waldweg mit einem Mietwohnmobil gefahren sind. Ansonsten war nur noch ein norwegisches Paar mit Hund unterwegs und wir die meiste Zeit den 5km langen Weg allein. Eine herrliche Stille, die man in Deutschland wohl nirgends finden kann, umgab uns.
Während der Wanderung hatten wir herrliches Wetter bei Sonnenschein und um die 19 Grad. Irgendwann roch ich Feuer und dachte mir, dass wir dann wohl gleich angekommen sein müssten und nicht alleine dort sind. Und so war es auch, wir wurden von zwei jungen norwegischen Grenzsoldaten empfangen, die sich gerade Karotten und Wasser für Kaffee über dem Feuer warm machten und ums auch gleich auf einen Kaffee einluden. Wir zogen unsere Fanta aber vor, unterhielten uns eine zeitlang mit den beiden und ließen uns am Grenzstein fotografieren. Nachdem wir unsere Brote verdrückt hatten und uns noch ins Tourbuch eingetragen, machten wir uns auf den Rückweg.
Leider haben wir weder Bär (der hier am meisten in Norwegen verbreitet sein soll) noch Elch sehen können. Außer Moskitos und Libellen sind uns keine Tiere begegnet. Auf dem Rückweg haben wir aber den Ameisenhaufen gesehen, den ein Bär wohl in der Nacht zuvor ein wenig zerstört hat, wie uns die Grenzsoldaten erzählten.
Das Umrunden des Grenzsteins kostet übrigens um die 5000 NOK, ein eher teures Vergnügen also. ;)
Nun sind wir zurück auf dem Campingplatz und relaxen nach einer Nudelsuppe den Rest des Abends.
Samstag, 4. August 2012
Kirkenes und Pasvikdalen
Von Hamningberg fuhren wir zurück nach Vardø, wo wir in der Touristinfo die Dusche genossen und das kostenlose WLAN genutzt haben.
Danach ging es auf gleichem Wege die E75 wieder zurück, um dann auf der E6 weiter bis nach Kirkenes zu fahren. Das Wetter war unterwegs meist sehr sonnig.
In Kirkenes sind wir kurz durch den Ort gelaufen. Die Geschäfte hatten aber schon zu und Marktstände wurden gerade abgebaut. Ansonsten hat uns der Ort auch nicht besonders umgehauen. Daher fuhren wir weiter zum Grenzübergang nach Russland um uns diesen anzusehen. Danach sind wir auf Norwegens wohl schlechtester Straße, der 885, durch das Pasvikdalen gefahren. Links Russland, rechts Finnland. Schneller als 60km/h sind fast nie möglich, wenn man sein Auto liebt. Die Straße ist übersät mit Schlaglöchern und Hüppeln. Nach ca. 2 Stunden Fahrt sind wir am Øbre Pasvik Campingplatz angekommen. Für 150 NOK hat uns die nette ältere Dame einen Stellplatz mit Strom angeboten. Wir sind wohl die einzigen Gäste hier heute. Hier schwirren noch ein paar Moskitos rum, aber längst nicht mehr so viele. Wir haben uns erstmal Spaghetti gekocht auf unserem in letzter Zeit nicht genutztem Gaskocher. Fama ist derweil vom Steg in den Fluß geplumpst und dabei untergetaucht, als sie hinter einem Stein, den ich ins Wasser geworfen habe, her wollte.
Mein iPhone ist sich derweil nicht sicher, ob ich nun in der russischen, finnischen oder doch noch mitteleuropäischen Zeitzone bin und entscheidet sich meist für Helsinki-Zeit. Hoffen wir, dass der Wecker uns um 9 und nicht um 10 oder 11 weckt, denn wir wollen morgen die Wanderung zum Dreiländereck-Grenzstein bewältigen.
God natt!
Danach ging es auf gleichem Wege die E75 wieder zurück, um dann auf der E6 weiter bis nach Kirkenes zu fahren. Das Wetter war unterwegs meist sehr sonnig.
In Kirkenes sind wir kurz durch den Ort gelaufen. Die Geschäfte hatten aber schon zu und Marktstände wurden gerade abgebaut. Ansonsten hat uns der Ort auch nicht besonders umgehauen. Daher fuhren wir weiter zum Grenzübergang nach Russland um uns diesen anzusehen. Danach sind wir auf Norwegens wohl schlechtester Straße, der 885, durch das Pasvikdalen gefahren. Links Russland, rechts Finnland. Schneller als 60km/h sind fast nie möglich, wenn man sein Auto liebt. Die Straße ist übersät mit Schlaglöchern und Hüppeln. Nach ca. 2 Stunden Fahrt sind wir am Øbre Pasvik Campingplatz angekommen. Für 150 NOK hat uns die nette ältere Dame einen Stellplatz mit Strom angeboten. Wir sind wohl die einzigen Gäste hier heute. Hier schwirren noch ein paar Moskitos rum, aber längst nicht mehr so viele. Wir haben uns erstmal Spaghetti gekocht auf unserem in letzter Zeit nicht genutztem Gaskocher. Fama ist derweil vom Steg in den Fluß geplumpst und dabei untergetaucht, als sie hinter einem Stein, den ich ins Wasser geworfen habe, her wollte.
Mein iPhone ist sich derweil nicht sicher, ob ich nun in der russischen, finnischen oder doch noch mitteleuropäischen Zeitzone bin und entscheidet sich meist für Helsinki-Zeit. Hoffen wir, dass der Wecker uns um 9 und nicht um 10 oder 11 weckt, denn wir wollen morgen die Wanderung zum Dreiländereck-Grenzstein bewältigen.
God natt!
Hamningberg
Über die E75 ging es nach unserer Nacht am Rastplatz weiter auf dem Turistveg. Das Wetter war erstaunlich gut und wir hatten während der Fahrt bis zu 19 Grad Außentemperatur. An der Straße grasen und relaxen hier sehr viele Schafe. Zwar wird auch vor Kühen und Rentieren ausgiebig auf Schildern gewarnt, aber davon sind uns nur wenige begegnet bis Vardø.
Durch den ältesten Unterseetunnel mit fast 3km Länge ging es auf die auf einer Insel befindlichen Stadt mit um die 3600 Einwohnern. Ein beschaulicher Ort mit der Vardøhus Festung als Sehenswürdigkeit. Nachdem wir ein wenig umhergelaufen sind, haben wir uns in der Touristeninfo am Hafen noch Postkarten gekauft und infomaterial geholt. Einen Campingplatz gibt es hier nicht, aber an der Touristeninfo kann man einen Stellplatz mit Strom bekommen und dort auch duschen. Die nette Dame in der Info hat uns auch nette Plätze in der Natur empfohlen, wenn wir keinen Strom benötigen. Da wir aber sowieso erst noch weiter nach Hamningberg wollten, haben wir nicht angeschaut.
Wieder durch den Unterseetunnel zurück und rechts ab, ging es weiter in Richtung "Ende Europas" Hamningberg. Hamningberg ist ein verlassenes Fischereidorf, welches heute nur noch als Urlaubsort genutzt wird. Das Dorf wurde im zweiten Weltkrieg von Zerstörungen verschont und hat daher heute noch einige alte unter Denkmalschutz stehende Häuser. Die Straße dorthin ist echt abenteuerlich und allein schon den Weg wert. Durch einmalige(!) Felslandschaft schlängelt sich die gerade mal 3m breite Straße hindurch. Man fühlt sich hier echt wie auf dem Mond oder eben am Ende der Welt/Europas. Die Straße ist aber in einem guten Zustand und auch mit Wohnwagen befahrbar. Immer wieder am Wegesrand Schafe und das ein oder andere Rentier. Am Ende der Straße ist man in Hamningberg angekommen. Einem kleinen Ort mit einer Kirche, Friedhof, Schule, einer öffentlichen Toilette und einer Rentierherde. In einem Zelt an der Straße kann man Kaffee trinken und Waffeln essen. Dies haben wir nach einem Spaziergang über den felsigen Kultursti am Meer entlang, durch allerlei Überreste von Schiffen und Müll, die wohl das Meer angespült haben muss, auch getan.
Danach haben wir unseren Bus ein paar Meter von den Rentieren geparkt um unser Nachtlager einzurichten.
Durch den ältesten Unterseetunnel mit fast 3km Länge ging es auf die auf einer Insel befindlichen Stadt mit um die 3600 Einwohnern. Ein beschaulicher Ort mit der Vardøhus Festung als Sehenswürdigkeit. Nachdem wir ein wenig umhergelaufen sind, haben wir uns in der Touristeninfo am Hafen noch Postkarten gekauft und infomaterial geholt. Einen Campingplatz gibt es hier nicht, aber an der Touristeninfo kann man einen Stellplatz mit Strom bekommen und dort auch duschen. Die nette Dame in der Info hat uns auch nette Plätze in der Natur empfohlen, wenn wir keinen Strom benötigen. Da wir aber sowieso erst noch weiter nach Hamningberg wollten, haben wir nicht angeschaut.
Wieder durch den Unterseetunnel zurück und rechts ab, ging es weiter in Richtung "Ende Europas" Hamningberg. Hamningberg ist ein verlassenes Fischereidorf, welches heute nur noch als Urlaubsort genutzt wird. Das Dorf wurde im zweiten Weltkrieg von Zerstörungen verschont und hat daher heute noch einige alte unter Denkmalschutz stehende Häuser. Die Straße dorthin ist echt abenteuerlich und allein schon den Weg wert. Durch einmalige(!) Felslandschaft schlängelt sich die gerade mal 3m breite Straße hindurch. Man fühlt sich hier echt wie auf dem Mond oder eben am Ende der Welt/Europas. Die Straße ist aber in einem guten Zustand und auch mit Wohnwagen befahrbar. Immer wieder am Wegesrand Schafe und das ein oder andere Rentier. Am Ende der Straße ist man in Hamningberg angekommen. Einem kleinen Ort mit einer Kirche, Friedhof, Schule, einer öffentlichen Toilette und einer Rentierherde. In einem Zelt an der Straße kann man Kaffee trinken und Waffeln essen. Dies haben wir nach einem Spaziergang über den felsigen Kultursti am Meer entlang, durch allerlei Überreste von Schiffen und Müll, die wohl das Meer angespült haben muss, auch getan.
Danach haben wir unseren Bus ein paar Meter von den Rentieren geparkt um unser Nachtlager einzurichten.
Freitag, 3. August 2012
Alta
Vormittags verließen wir Hammerfest in Richtung Alta. In einem Vorort von Hammerfest haben wir unserem VW Bus aber erstmal eine teure Intensivwäsche gegönnt. Nach zwei Monaten und vielen lappländischen Flugvieh, war dies auch dringend nötig. Außerdem habe ich einen norwegischen Wunderbaum in der Tanke gekauft. Was es nicht alles gibt?! Riecht gut!
In Alta haben wir erstmal an der Tierklinik Stopp gemacht, wo Steffi reingeschaut hat. Danach ging es zu den von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Felsritzungen beim Alta Museum. Eintritt kostete 90 NOK für das Museum und die Felsritzungen. Sehr viele interessante Felsritzungen finden sich an dem 3km langen Rundweg.
Danach sind wir noch kurz in die Innenstadt, bevor es über die 93 und 92 quer durch die Finnmark Richtung Karasjok ging. Dort haben wir unseren Statoil-Becher gefüllt und haben uns bei tollem Sonnenuntergangslicht weiter in Richtung Vardø auf den Weg gemacht. Auf der E6 an der Grenze zu Finnland entlang liefen mehrmals kleine dunkle fuchsartige Tiere über die Fahrbahn. Wir konnten nicht genau erkennen was es wohl für Tiere sind.
Nun sind wir gegen 1 Uhr nachts am Beginn des Varanger Turistveg auf einem Rastplatz und versuchen ein wenig zu schlafen. :)
In Alta haben wir erstmal an der Tierklinik Stopp gemacht, wo Steffi reingeschaut hat. Danach ging es zu den von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Felsritzungen beim Alta Museum. Eintritt kostete 90 NOK für das Museum und die Felsritzungen. Sehr viele interessante Felsritzungen finden sich an dem 3km langen Rundweg.
Danach sind wir noch kurz in die Innenstadt, bevor es über die 93 und 92 quer durch die Finnmark Richtung Karasjok ging. Dort haben wir unseren Statoil-Becher gefüllt und haben uns bei tollem Sonnenuntergangslicht weiter in Richtung Vardø auf den Weg gemacht. Auf der E6 an der Grenze zu Finnland entlang liefen mehrmals kleine dunkle fuchsartige Tiere über die Fahrbahn. Wir konnten nicht genau erkennen was es wohl für Tiere sind.
Nun sind wir gegen 1 Uhr nachts am Beginn des Varanger Turistveg auf einem Rastplatz und versuchen ein wenig zu schlafen. :)
Mittwoch, 1. August 2012
Hammerfest
Bei schönem Wetter bis zu 20 Grad und der dafür zu dicken Kleidung sind wir als erstes heute zum Aussichtspunkt auf dem Berg über der Stadt gelaufen. Den sogenannten "ZickZackWeg" ging es steil die 98m hinauf. Von oben hatte man eine fantastische Aussicht auf Hammerfest und die umliegende Landschaft und die See und natürlich auf "Snøvit" (Schneewitchen), wo seit 2007 das Gas gefördert wird und Hammerfest zu einer reichen Stadt macht.
Vom Berg oben sind wir den Rundweg "Gammelveien" (der alte Weg) um den Berg herum zurück in die Stadt gegangen, der weitere schöne Ausblicke bietet.
Danach haben wir etwas im Hafen relaxt mit Eis und Wiener Pølse, ehe wir zum Isbjørnklubben gegangen sind. Dem Eisbärclub kann jeder Besucher der Stadt beitreten und erhält ein Diplom, eine Anstecknadel, einen Clubausweis und einen Aufkleber. Über 200.000 Mitglieder gibt es schon. Außerdem kann man an der jährlichen Hauptversammlung in Hammerfest teilnehmen, die immer im Januar stattfindet. Letztes Mal sollen sogar 6 Mitglieder aus Deutschland angereist sein. Vielleicht bin ich ja nächstes Jahr dabei, denn ich bin heute dem Club beigetreten. ;) Der Eisbärenclub setzt sich für den Erhalt der Eisbären ein und arbeitet mit dem WWF zusammen. In der Clubzentrale gibt es eine Ausstellung rund um das Thema Eisbär.
Danach sind wir in Richtung Café Nostalgia geschlendert, wo wir die Betreiber besucht haben. Diese sind deutsche Auswanderer, deren Tochter eine ehemalige Arbeitskollegin von Steffi ist. Im Nostalgia spielen ab und zu Bands und es gibt leckeres norwegisches und deutsches Essen. Steffi hat sich für das norwegische Rentierfleisch entschieden und ich brauchte nach zwei Monaten in Norwegen mal ein leckeres deutsches Schnitzel mit Pommes. Beides war sehr lecker. Wer mal in Hammerfest ist, dem sei eine Einkehr im Nostalgia empfohlen. :)
Nach drei Stunden netter Unterhaltung und Essen, sind wir dann zurück zu unserem Campingplatz gelaufen bei nur noch 13 Grad, aber wunderschöner Abendsonne.
Morgen geht es weiter Richtung Alta. Nun sind die letzten beiden Monate angebrochen, Halbzeit sozusagen. Ein komisches Gefühl...
Vom Berg oben sind wir den Rundweg "Gammelveien" (der alte Weg) um den Berg herum zurück in die Stadt gegangen, der weitere schöne Ausblicke bietet.
Danach haben wir etwas im Hafen relaxt mit Eis und Wiener Pølse, ehe wir zum Isbjørnklubben gegangen sind. Dem Eisbärclub kann jeder Besucher der Stadt beitreten und erhält ein Diplom, eine Anstecknadel, einen Clubausweis und einen Aufkleber. Über 200.000 Mitglieder gibt es schon. Außerdem kann man an der jährlichen Hauptversammlung in Hammerfest teilnehmen, die immer im Januar stattfindet. Letztes Mal sollen sogar 6 Mitglieder aus Deutschland angereist sein. Vielleicht bin ich ja nächstes Jahr dabei, denn ich bin heute dem Club beigetreten. ;) Der Eisbärenclub setzt sich für den Erhalt der Eisbären ein und arbeitet mit dem WWF zusammen. In der Clubzentrale gibt es eine Ausstellung rund um das Thema Eisbär.
Danach sind wir in Richtung Café Nostalgia geschlendert, wo wir die Betreiber besucht haben. Diese sind deutsche Auswanderer, deren Tochter eine ehemalige Arbeitskollegin von Steffi ist. Im Nostalgia spielen ab und zu Bands und es gibt leckeres norwegisches und deutsches Essen. Steffi hat sich für das norwegische Rentierfleisch entschieden und ich brauchte nach zwei Monaten in Norwegen mal ein leckeres deutsches Schnitzel mit Pommes. Beides war sehr lecker. Wer mal in Hammerfest ist, dem sei eine Einkehr im Nostalgia empfohlen. :)
Nach drei Stunden netter Unterhaltung und Essen, sind wir dann zurück zu unserem Campingplatz gelaufen bei nur noch 13 Grad, aber wunderschöner Abendsonne.
Morgen geht es weiter Richtung Alta. Nun sind die letzten beiden Monate angebrochen, Halbzeit sozusagen. Ein komisches Gefühl...
Dienstag, 31. Juli 2012
Havøysund
Nach einer Nacht auf dem Rastplatz auf dem Turistveg nach Havøysund, sind wir verhältnismäßig früh gegen 9 Uhr aus dem Bus gekrochen und haben uns in der Luxus-Rastplatztoilette frisch gemacht. Beim Wäsche sortieren fuhr ein VW Bus mit deutschem Kennzeichen auf den Rastplatz. Kurz später sagte jemand zu mir: "Du bist doch der meister-matze, oder?!". Ich war erstmal verdutzt, da mir das Gesicht der Dame nichts sagte, die diesen Satz zu mir sagte. Schnell stellte sich raus, dass es jemand aus dem Norwegen-Freunde Forum war und wir uns wegen Geocaching auch schon mal geschrieben hatten. Sie schauen wohl auch ab und zu hier in meinen Blog (Liebe Grüße!). Wie klein der Planet doch ist... da trifft man sich an einem Rastplatz "am Ende der Welt". Nachdem wir uns einige Zeit unterhalten hatten, den Bus inspiziert haben und ein paar Tipps für die weitere Reise bekommen haben, ging es weiter auf dem Turistveg bis Havøysund. Die Landschaft dort ist echt einmalig. Auf dem Hinweg war es meist bewölkt und hatte eine andere Wirkung wie auf dem späteren Rückweg bei Sonnenschein und 18 Grad! Auf dem Weg gibt es noch einen weiteren schönen Rastplatz an einer kleinen Bucht mit Strand. Alles aus Beton mit einem langen sich schlängelnden Weg runter ans Wasser, wo auch eine Grillstelle und eine Feuerstelle sind. Hier hätte ich fast lieber die Nacht verbracht. Am Rastplatz erfährt man auch, dass es die Straße erst seit 1988 gibt. Mussten die Leute aus Havøysund so wohl früher per Fähre aus ihrem Ort weggekommen sein.
In Havøysund angekommen, haben wir erstmal voll getankt und den Stellplatz am Hafen angeschaut. In der Tankstelle gibt es eine Duschmöglichkeit und an den Stellplätzen auch Strom, da waren aber alle Anschlüsse schon besetzt. Dann sind wir noch zum "Arctic View" Café im Windpark gefahren, ganz am Ende vom Land. Hier hat man bestimmt eine tolle Aussicht, wenn es nicht vernebelt ist. Leider waren sowohl die Windräder um uns als auch die Berge ringsum zur Hälfte im Nebel. Das Café hatte auch erst abends auf, daher sind wir wieder abgezogen. Hier begegnete uns übrigens zum zweiten Mal ein älteres norwegisches Paar. Die erste Begegnung war auf erwähntem Rastplatz und die Frau fand Fama wohl ganz toll (okay, das tun die meisten ;)).
In Havøysund haben wir dann im Coop noch unsere Vorräte wieder aufgefüllt, bevor es den gleichen Weg zurück ging (da es keine andere Möglichkeit gibt). Als wir den Ort verlassen haben, wurde das Wetter zusehenst besser. Strahlender Sonnenschein und bis zu 18 Grad sorgten für gute Laune und auf der Straße liegende Schafe, die sich auf dem Asphalt aufwärmten.
Nun sind wir bis Hammerfest gefahren und haben uns hier auf einem Campingplatz nahe der Innenstadt niedergelassen. Als wir gerade aus dem Auto stiegen, grüßte uns jemand aus dem Auto entgegen: "The third time!". Es war das ältere norwegische Pärchen. Beim nächsten Mal wird wohl ein Drink fällig. ;)
Ansonsten zickt nun an unserem Auto die Scheibenwischanlage rum. Irgendwo in Finnland müssen wir eine Düse von einem der "Lichtspritzdüsen" vorne verloren haben. Fand die sowieso unsinnig, da wir keine Lichtscheibenwischer haben. ;) Daher kam dann wohl durch das Loch wo die Düse dran war immer viel vom Scheibenwasser raus, so dass es schnell leer ging. Als wir es dann wieder befüllt haben, funktionierte alles wunderbar und aus dem offenen Loch, wo die Düse fehlt, kam beim testen nix raus. Merkwürdig, aber ok uns sollte es recht sein. Nun ist nach einem Tag aber der komplette Behälter wieder leer. Werde ich wohl mal genauer untersuchen müssen. Zum Glück nix gravierendes.
Ansonsten hat unser Bulli gestern etwas Öl spendiert bekommen und läuft eigentlich recht rund.
Dafür haben wir noch ein weiteres Problem mit der Kühlbox. Diese funktionierte im Zigarettenanzünder-Betrieb nicht mehr. Ich habe dann festgestellt, dass die im Stecker befindliche Sicherung hinüber ist. Da viel mir ein Trick von meinem Opa ein (Gruß nach Hause ;)), diese mit Alufolie zu überbrücken. Jetzt funktioniert das ganze zwar wieder, der Stecker wird allerdings sehr warm. Zu warm. Eine Sicherung konnte ich im Baumarkt heute leider nicht bekommen. Zum Glück funktioniert die Kühlbox im 220V-Betrieb weiterhin und Stromanschluss haben wir in der Regel täglich.
Morgen schauen wir uns Hammerfest an und ein Besuch steht auf der Tagesordnung. :)
In Havøysund angekommen, haben wir erstmal voll getankt und den Stellplatz am Hafen angeschaut. In der Tankstelle gibt es eine Duschmöglichkeit und an den Stellplätzen auch Strom, da waren aber alle Anschlüsse schon besetzt. Dann sind wir noch zum "Arctic View" Café im Windpark gefahren, ganz am Ende vom Land. Hier hat man bestimmt eine tolle Aussicht, wenn es nicht vernebelt ist. Leider waren sowohl die Windräder um uns als auch die Berge ringsum zur Hälfte im Nebel. Das Café hatte auch erst abends auf, daher sind wir wieder abgezogen. Hier begegnete uns übrigens zum zweiten Mal ein älteres norwegisches Paar. Die erste Begegnung war auf erwähntem Rastplatz und die Frau fand Fama wohl ganz toll (okay, das tun die meisten ;)).
In Havøysund haben wir dann im Coop noch unsere Vorräte wieder aufgefüllt, bevor es den gleichen Weg zurück ging (da es keine andere Möglichkeit gibt). Als wir den Ort verlassen haben, wurde das Wetter zusehenst besser. Strahlender Sonnenschein und bis zu 18 Grad sorgten für gute Laune und auf der Straße liegende Schafe, die sich auf dem Asphalt aufwärmten.
Nun sind wir bis Hammerfest gefahren und haben uns hier auf einem Campingplatz nahe der Innenstadt niedergelassen. Als wir gerade aus dem Auto stiegen, grüßte uns jemand aus dem Auto entgegen: "The third time!". Es war das ältere norwegische Pärchen. Beim nächsten Mal wird wohl ein Drink fällig. ;)
Ansonsten zickt nun an unserem Auto die Scheibenwischanlage rum. Irgendwo in Finnland müssen wir eine Düse von einem der "Lichtspritzdüsen" vorne verloren haben. Fand die sowieso unsinnig, da wir keine Lichtscheibenwischer haben. ;) Daher kam dann wohl durch das Loch wo die Düse dran war immer viel vom Scheibenwasser raus, so dass es schnell leer ging. Als wir es dann wieder befüllt haben, funktionierte alles wunderbar und aus dem offenen Loch, wo die Düse fehlt, kam beim testen nix raus. Merkwürdig, aber ok uns sollte es recht sein. Nun ist nach einem Tag aber der komplette Behälter wieder leer. Werde ich wohl mal genauer untersuchen müssen. Zum Glück nix gravierendes.
Ansonsten hat unser Bulli gestern etwas Öl spendiert bekommen und läuft eigentlich recht rund.
Dafür haben wir noch ein weiteres Problem mit der Kühlbox. Diese funktionierte im Zigarettenanzünder-Betrieb nicht mehr. Ich habe dann festgestellt, dass die im Stecker befindliche Sicherung hinüber ist. Da viel mir ein Trick von meinem Opa ein (Gruß nach Hause ;)), diese mit Alufolie zu überbrücken. Jetzt funktioniert das ganze zwar wieder, der Stecker wird allerdings sehr warm. Zu warm. Eine Sicherung konnte ich im Baumarkt heute leider nicht bekommen. Zum Glück funktioniert die Kühlbox im 220V-Betrieb weiterhin und Stromanschluss haben wir in der Regel täglich.
Morgen schauen wir uns Hammerfest an und ein Besuch steht auf der Tagesordnung. :)
Montag, 30. Juli 2012
Bird Safari am Nordkapp
Nachdem die Holländer im mit 1m Abstand neben uns geparkten Camper fertig waren mit ihrer lauten nächtlichen Unterhaltung und deren Klimaanlage irgendwann aufhörte Krach zu machen, konnte auch ich einschlafen und gut schlafen. Auf der anderen Seite neben uns ein Deutscher mit seinem Sohn und Hund in einem Jeep. Ganz schön eng.
Nach dem Aufstehen und der kostenlosen guten Dusche im nördlichsten Sanitärgebäude der Welt, ging es erstmal zum Nordkapp. Wir sind extra "früh" aufgestanden in der Hoffnung vor den regulären Öffnungszeiten vielleicht ohne die teuren Eintrittspreise zu zahlen auf das Nordkapp-Plateau zu kommen. Leider saß schon einer im Kassenhäuschen, so sind wir wieder abgezogen und stattdessen nach Gjesvær gefahren. Dort haben wir uns dann entschlossen eine Bird Safari zu machen.
Nach etwas warten auf den Bus der die Hurtigruten-Gäste brachte, legte unser Boot um 12:55 Uhr ab. Wir haben tausende Vögel auf dem 1,5 Std. langen Trip gesehen. Von der Dreizehenmöwe über den Seeadler und Komorane bis hin zu den schönen Papageientauchern war alles dabei. Außerdem gab es ein paar Robben zu sehen. Ein echt schönes Erlebnis. Ich hoffe, bei den vielen Fotos, die ich gemacht habe, sind ein paar brauchbare dabei.
Danach ging es weiter auf den Turistveg Richtung Havøysund. Dort haben wir auf einem sehr guten Rastplatz (sogar mit Strom) den Einmalgrill angezündet und unsere restlichen Burger und Würstchen zubereitet. Eine Deutsche, die in Schweden lebt und mit dem Rad von Rovaniemi in Finnland bis ans Nordkapp gefahren ist, machte ebenfalls gerade Rast und wir kamen ein wenig ins Gespräch. Nach dem Grillen haben wir das erste Mal ein kleines Lagerfeuer gemacht und uns an diesem ein bisschen gewärmt und die Moskitos vertrieben. Fama war die meiste Zeit im/am Fluss. Nachdem die Radlerin in ihrem Zelt verschwunden war und unser Holz abgebrannt, haben auch wir es uns in unserem Bus gemütlich gemacht.
Nach dem Aufstehen und der kostenlosen guten Dusche im nördlichsten Sanitärgebäude der Welt, ging es erstmal zum Nordkapp. Wir sind extra "früh" aufgestanden in der Hoffnung vor den regulären Öffnungszeiten vielleicht ohne die teuren Eintrittspreise zu zahlen auf das Nordkapp-Plateau zu kommen. Leider saß schon einer im Kassenhäuschen, so sind wir wieder abgezogen und stattdessen nach Gjesvær gefahren. Dort haben wir uns dann entschlossen eine Bird Safari zu machen.
Nach etwas warten auf den Bus der die Hurtigruten-Gäste brachte, legte unser Boot um 12:55 Uhr ab. Wir haben tausende Vögel auf dem 1,5 Std. langen Trip gesehen. Von der Dreizehenmöwe über den Seeadler und Komorane bis hin zu den schönen Papageientauchern war alles dabei. Außerdem gab es ein paar Robben zu sehen. Ein echt schönes Erlebnis. Ich hoffe, bei den vielen Fotos, die ich gemacht habe, sind ein paar brauchbare dabei.
Danach ging es weiter auf den Turistveg Richtung Havøysund. Dort haben wir auf einem sehr guten Rastplatz (sogar mit Strom) den Einmalgrill angezündet und unsere restlichen Burger und Würstchen zubereitet. Eine Deutsche, die in Schweden lebt und mit dem Rad von Rovaniemi in Finnland bis ans Nordkapp gefahren ist, machte ebenfalls gerade Rast und wir kamen ein wenig ins Gespräch. Nach dem Grillen haben wir das erste Mal ein kleines Lagerfeuer gemacht und uns an diesem ein bisschen gewärmt und die Moskitos vertrieben. Fama war die meiste Zeit im/am Fluss. Nachdem die Radlerin in ihrem Zelt verschwunden war und unser Holz abgebrannt, haben auch wir es uns in unserem Bus gemütlich gemacht.
Samstag, 28. Juli 2012
Kirkeporten
Nach einem schönen Abend im Lavvu bei wärmendem Feuer und netter Schwedisch-Holländisch-Polnischer Runde fielen wir müde und nach Rauch riechend ins "Bett".
Am morgen haben wir eine Stunde früher als üblich das verregnete Karasjok verlassen in Richtung Nordkapp, wo uns Sonnenschein erwarten sollte. Diese Seltenheit am Nordkapp wollten wir uns nicht entgehen lassen, hat uns doch schon ein Pole abends im Zelt vom "spectacular weather" erzählt, welches sie am Nordkapp hatten und uns seine Fotos auf dem iPhone gezeigt. Und ebensolches Wetter empfing uns dann auch am Nordkapp. Schon auf dem Weg dorthin wurde das Wetter vom regnerischen Karasjok immer besser.
Nachdem wir den seit Mitte diesen Jahres kostenlosen Nordkapptunnel passiert hatten, steuerten wir erstmal die Tanke in Honnigsvåg an. Glücklicherweise hat der Sprit bis dahin noch gereicht, denn wir fuhren schon einige Kilometer auf Reserve. Merke: Auf dem Weg zum Nordkapp rechtzeitig genug tanken, denn es gibt bis Honnigsvåg lange Zeit keine Tankstelle. ;)
Der Sprit hier oben wird auch immer teurer, nicht nur in Norwegen, sondern auch in Schweden und Finnland fand ich es teuer (Diesel 1.55-1,60 €) und frage mich, was wohl der Sprit in Deutschland grad kostet? Vielleicht kann es mir jemand sagen? Jedenfalls haben wir jetzt um die 2€/Liter für den Diesel hier am Nordkapp hingelegt.
Auf der E69 ging es weiter Richtung Nordkapp, wir bogen aber vorher rechts ab in einem Ort zu einer Galerie. Die Künstlerin ist Deutsche aus Nürnberg und mit einem Norweger verheiratet. Sie macht schöne Bilder, die Collagen sind, was man aber so erst garnicht denkt.
Danach sind wir ins nördlichste Fischerdorf der Welt gefahren, um dort eine Wanderung zum Kirkeporten zu machen. Am Parkplatz wurden wir von einer grasenden Herde Rentiere empfangen, die ich erstmal fotografierenderweise etwas durch den Ort verfolgt habe. Fama war auch sehr aufgeregt und konnte sich kaum halten.
Die Wanderung zum Kirkeporten, einem Felsen mit einem Loch, welches einer Kirche ähnelt/ähneln soll, war nicht zu schwierig und man hatte eine wunderbare Sicht bei strahlendem Sonnenschein auf das gegenüberliegende Nordkapp-Hornet. Natürlich waren immer wieder Rentiere zu sehen, die an den Hügeln grasten.
Nach der Wanderung entschlossen wir uns wieder auf dem nördlichsten Campingplatz, wo wir vor einigen Jahren schon einmal ein Zimmer hatten, einzuchecken. Hier haben wir erstmal Wäsche gewaschen und uns wie damals eine leckere Pizza gegönnt.
Nun ist es gleich Mitternacht, wir liegen im Bus und draußen ist es taghell. Heller als hier wird's nicht. ;)
Am morgen haben wir eine Stunde früher als üblich das verregnete Karasjok verlassen in Richtung Nordkapp, wo uns Sonnenschein erwarten sollte. Diese Seltenheit am Nordkapp wollten wir uns nicht entgehen lassen, hat uns doch schon ein Pole abends im Zelt vom "spectacular weather" erzählt, welches sie am Nordkapp hatten und uns seine Fotos auf dem iPhone gezeigt. Und ebensolches Wetter empfing uns dann auch am Nordkapp. Schon auf dem Weg dorthin wurde das Wetter vom regnerischen Karasjok immer besser.
Nachdem wir den seit Mitte diesen Jahres kostenlosen Nordkapptunnel passiert hatten, steuerten wir erstmal die Tanke in Honnigsvåg an. Glücklicherweise hat der Sprit bis dahin noch gereicht, denn wir fuhren schon einige Kilometer auf Reserve. Merke: Auf dem Weg zum Nordkapp rechtzeitig genug tanken, denn es gibt bis Honnigsvåg lange Zeit keine Tankstelle. ;)
Der Sprit hier oben wird auch immer teurer, nicht nur in Norwegen, sondern auch in Schweden und Finnland fand ich es teuer (Diesel 1.55-1,60 €) und frage mich, was wohl der Sprit in Deutschland grad kostet? Vielleicht kann es mir jemand sagen? Jedenfalls haben wir jetzt um die 2€/Liter für den Diesel hier am Nordkapp hingelegt.
Auf der E69 ging es weiter Richtung Nordkapp, wir bogen aber vorher rechts ab in einem Ort zu einer Galerie. Die Künstlerin ist Deutsche aus Nürnberg und mit einem Norweger verheiratet. Sie macht schöne Bilder, die Collagen sind, was man aber so erst garnicht denkt.
Danach sind wir ins nördlichste Fischerdorf der Welt gefahren, um dort eine Wanderung zum Kirkeporten zu machen. Am Parkplatz wurden wir von einer grasenden Herde Rentiere empfangen, die ich erstmal fotografierenderweise etwas durch den Ort verfolgt habe. Fama war auch sehr aufgeregt und konnte sich kaum halten.
Die Wanderung zum Kirkeporten, einem Felsen mit einem Loch, welches einer Kirche ähnelt/ähneln soll, war nicht zu schwierig und man hatte eine wunderbare Sicht bei strahlendem Sonnenschein auf das gegenüberliegende Nordkapp-Hornet. Natürlich waren immer wieder Rentiere zu sehen, die an den Hügeln grasten.
Nach der Wanderung entschlossen wir uns wieder auf dem nördlichsten Campingplatz, wo wir vor einigen Jahren schon einmal ein Zimmer hatten, einzuchecken. Hier haben wir erstmal Wäsche gewaschen und uns wie damals eine leckere Pizza gegönnt.
Nun ist es gleich Mitternacht, wir liegen im Bus und draußen ist es taghell. Heller als hier wird's nicht. ;)
Karasjok
Auf einer Nebenstraße sind wir auf dem Weg nach Karasjok im norwegischen Lappland wieder über einige Rentiere "gestolpert". Da wenig Verkehr war, konnten wir auch aussteigen und fotografieren. Meist lassen sich die Tiere garnicht beim essen stören, wenn man direkt einen Meter neben ihnen im Auto bleibt. Zu Fuß kann man auch bis auf ca. 5 Meter an sie rangehen.
Unterwegs haben wir noch Stopp an einer "Bärenhöhle" gemacht. Eine Höhle in einem großen Felsstein in die man reinklettern kann. Nicht sehr groß, aber dennoch einen kleinen Stopp Wert.
Kurz nach der Grenze liegt auch schon die "Hauptstadt" der norwegischen Samen, Karasjok. Hier sind wir in einem samischen Kunstcenter und einem Museum über das Leben der Sami gewesen. Im Kunstcenter kann man wirklich schöne Fotografien und Bilder sehen. Einige Fotografien haben mich ein wenig inspiriert, jetzt fehlt nur noch das passende Fotowetter. Wie angekündigt regnet es hier. Für uns also nachdem wir Norwegen verlassen hatten das erste Mal wieder so richtig, wo wir in Norge wieder angekommen sind. Wollen wir hoffen, dass das kein schlechtes Omen ist. ;)
Im Museum erfährt man viel über die Welt der Samen, auch wenn dieses nicht so groß ist. Es gibt viele Messer und andere Werkzeuge und Kleidung anzusehen und u. a. ein Boot aus Tierhaut.
Nun haben wir auf dem Campingplatz in Karasjok eingecheckt und uns Grillfleisch besorgt, denn ab 19 Uhr gibt es Feuer im Lavvu (samisches Tipi-Zelt) an dem man seine mitgebrachten Speisen grillen kann. :)
Unterwegs haben wir noch Stopp an einer "Bärenhöhle" gemacht. Eine Höhle in einem großen Felsstein in die man reinklettern kann. Nicht sehr groß, aber dennoch einen kleinen Stopp Wert.
Kurz nach der Grenze liegt auch schon die "Hauptstadt" der norwegischen Samen, Karasjok. Hier sind wir in einem samischen Kunstcenter und einem Museum über das Leben der Sami gewesen. Im Kunstcenter kann man wirklich schöne Fotografien und Bilder sehen. Einige Fotografien haben mich ein wenig inspiriert, jetzt fehlt nur noch das passende Fotowetter. Wie angekündigt regnet es hier. Für uns also nachdem wir Norwegen verlassen hatten das erste Mal wieder so richtig, wo wir in Norge wieder angekommen sind. Wollen wir hoffen, dass das kein schlechtes Omen ist. ;)
Im Museum erfährt man viel über die Welt der Samen, auch wenn dieses nicht so groß ist. Es gibt viele Messer und andere Werkzeuge und Kleidung anzusehen und u. a. ein Boot aus Tierhaut.
Nun haben wir auf dem Campingplatz in Karasjok eingecheckt und uns Grillfleisch besorgt, denn ab 19 Uhr gibt es Feuer im Lavvu (samisches Tipi-Zelt) an dem man seine mitgebrachten Speisen grillen kann. :)
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