Nach einer weniger guten Nacht und einer geklauten Stunde weniger Schlaf durch die Reise in die finnische Zeitzone, sind wir zudem auch noch etwas früher als sonst aus den Schlafsäcken gekrochen.
Nach ungefähr einer Stunde Fahrt erreichten wir das überschaubare Städtchen Oulu. Nachdem wir ein wenig durch die Straßen der Innenstadt getingelt waren, zog es uns Richtung Hafen. Hier gab es einen Markt mit Fressständen und allerlei Zeugs von Messern bis T-Shirts. Außerdem gibt es schöne alte rote Holzhäuser am Hafen indem Restaurants, Cafés und Shops zu finden sind. Wir haben uns erstmal sehr leckere Pancakes gegönnt. Das Pancake-Haus ist sehr empfehlenswert, hier gibt es Pancakes in allen Variationen. Danach sind wir noch etwas durch die Shops geschlendert, wo man Fälle, Messer, Geweihe und allerlei andere Dinge erstehen kann.
Weiter ging unsere Fahrt dann Richtung Ranua, wo wir einen Stopp am Zoo eingelegt haben, uns aber dagegen entschieden haben und weiter Richtung Rovaniemi gefahren sind. Auf der Fahrt gab es wieder einige Rentiere zu sehen. :)
Hier bei Rovaniemi haben wir uns jetzt auf einem netten und inzwischen gut gefüllten Campingplatz niedergelassen. Ein paar Kilometer nördlich verläuft wieder der Polarkreis und dort wohnt der Weihnachtsmann, den wir morgen besuchen wollen.
Blog von unserer Reise mit dem VW Bus durch Skandinavien 2012. Wir sind mit dem Bulli 4 Monate lang durch den hohen Norden gereist und haben dabei viel gesehen von Norwegen, Schweden und Finnland.
Donnerstag, 26. Juli 2012
Gammelstad und Luleå
Nach einem Frühstück am See ging es erstmal nach Gammelstad (die alte Stadt). Hier war früher der Stadtkern von Luleå, bis dieses wieder neu aufgebaut werden musste. Gammelstad besteht fast ausschließlich aus alten roten Holzhäusern und einer sehr schönen Kirche, die das Stadtzentrum bildet. Es wohnen ca. 5000 Menschen dort. Scheinbar teilweise ohne eigene Toilette/Bad/Wasser im Haus (die teilweise doch recht klein sind), denn zwischen einigen Häusern findet man immer wieder Toiletten-/Abwaschhäuschen. Es gibt einige Kunsthandwerkgeschäfte mit schönen Dingen, eine Touri-Info, Wirtshäuser, ein Freilichtmuseum mit ein paar Tieren uvm. Steffi hat sich ein Buch über die Region Nörbotten gekauft und ich ein "Lappland Air-Force" T-Shirt mit Moskitos mit Fliegerbrillen drauf. ;)
Nach der Gammelstad ging es nach Luleå, wo ich nach mehreren Schuhgeschäften endlich meine Gummistiefel bekommen habe. Außerdem haben wir die Kunsthalle besucht, welche kostenlos ist.
Bevor es weiter nach Finnland ging, haben wir noch ein Geburtstagsmahl im MAX zu uns genommen. Für einige Wochen wohl der letzte MAX Besuch.
Auf der E4 ging es dann weiter nach Finnland. Im letzten schwedischen Ort direkt an der Grenze gibt es jede Menge Outlets. Scheint ein wahres Shoppingparadies zu sein. Aber es war schon spät und uns nicht nach (weiterem) Shopping zumute.
Wir haben dann noch den Tank halb voll gemacht. Schade, nach der Grenze war der Sprit 10 Eurocent günstiger. Vor der Grenzüberfahrt zurück nach Norge also in Finnland nochmal voll tanken nicht vergessen. ;)
Nun sind wir auf einem nicht besonders schönen, aber hoffentlich seltenen Campingplatz an der E4 gestrandet. Man hört die Autos über die Brücke ruckeln. Sanitäre Anlagen sind vorhanden, mehr aber auch nicht. ;)
Morgen gehts nach Oulu, damit wir auch mal eine finnische Großstadt gesehen haben.
Nach der Gammelstad ging es nach Luleå, wo ich nach mehreren Schuhgeschäften endlich meine Gummistiefel bekommen habe. Außerdem haben wir die Kunsthalle besucht, welche kostenlos ist.
Bevor es weiter nach Finnland ging, haben wir noch ein Geburtstagsmahl im MAX zu uns genommen. Für einige Wochen wohl der letzte MAX Besuch.
Auf der E4 ging es dann weiter nach Finnland. Im letzten schwedischen Ort direkt an der Grenze gibt es jede Menge Outlets. Scheint ein wahres Shoppingparadies zu sein. Aber es war schon spät und uns nicht nach (weiterem) Shopping zumute.
Wir haben dann noch den Tank halb voll gemacht. Schade, nach der Grenze war der Sprit 10 Eurocent günstiger. Vor der Grenzüberfahrt zurück nach Norge also in Finnland nochmal voll tanken nicht vergessen. ;)
Nun sind wir auf einem nicht besonders schönen, aber hoffentlich seltenen Campingplatz an der E4 gestrandet. Man hört die Autos über die Brücke ruckeln. Sanitäre Anlagen sind vorhanden, mehr aber auch nicht. ;)
Morgen gehts nach Oulu, damit wir auch mal eine finnische Großstadt gesehen haben.
Mittwoch, 25. Juli 2012
On the road to Luleå
Bei herrlichem Wetter ging es weiter nach Porjus auf den Spuren von Oswald, der hier mit seinem Traktor vor wenigen Tagen entlang gefahren ist. Oswald ist mit dem Traktor und Bauwagen hintendran von Deutschland ans Nordkapp gefahren und befindet sich gerade auf dem Rückweg. Wir haben seine Reise auf seiner Website (www.traktortraum-nordkapp.de) verfolgt, ihn aber leider nicht "live" gesehen. In seinem Tagebuch hat er von einem Café am Inlandsvägen in Porjus geschrieben, welches von einer deutschen Auswandererin betrieben wird, die es vor 20 Jahren nach Lappland gezogen hat. Da es quasi auf unserem Weg lag, haben wir das Café natürlich angesteuert. Es waren mehrere Deutsche da und wir haben den leckeren Apfelkuchen und Waffeln probiert. Zum Schluss habe ich mir noch zwei Kugeln Eis gegönnt, Himbeer-Lakritz und Regenbogen. Sehr lecker!
Auf der weiteren Fahrt bremste das gerade vor uns befindliche Wohnmobil aus mir unersichtlichen Gründen volle Kanne bis zum Stillstand auf einer Brücke. Also ich auch in die Eisen und erst gedacht er bremst wegen Gegenverkehr, obwohl es nun wirklich nicht eng war. Bis plötzlich 3-4 Rentiere auf der Gegenspur an uns vorbei liefen! Eins davon war ein Weißes, hatte ich, glaube ich, noch nie gesehen. Nach kurzer Weiterfahrt stand das nächste Rentier mitten vor uns auf der Straße, etwas weiter konnten wir ein weiteres rumlaufen sehen. Das Junge zwang mich zum Stillstand und wollte auch, als ich es vor mir hertrieb erstmal nicht die Straße verlassen, sondern lief einfach vor uns her. Irgendwann entschloss es sich dann aber doch für den Straßengraben.
Ansonsten ist nicht viel passiert (außer das wir wieder den Polarkreis überquert haben) und es ging wieder auf endlosen Straßen durch Lappland.
Vor Luleå kamen wir an einem MAX Hamburgerrestaurant und mussten natürlich beide erstmal je einen der leckeren vegetarischen Burger verdrücken. Dann folgte ein Kleineinkauf im ICA nebenan.
Bei Luleå angekommen, waren beide Campingplätze voll. Kein Platz mehr für uns. Das hatten wir auch noch nie. Aber die nette Rezeptionistin rief bei einem anderen weiter entfernten Platz an und machte für uns einen Übernachtungsplatz klar.
Hier sind wir nun auf dem Töre Campingplatz gelandet. Schön gelegen am See, man hört aber ein wenig die E4. Gruppenduschen ohne Vorhang, aber ansonsten okay. Um unser Auto schwirren wieder unzählige kleine Miniviecher.
Morgen schauen wir uns Luleå mit Gamelstad, der Altstadt, welche auf der UNESCO Liste steht, an.
Auf der weiteren Fahrt bremste das gerade vor uns befindliche Wohnmobil aus mir unersichtlichen Gründen volle Kanne bis zum Stillstand auf einer Brücke. Also ich auch in die Eisen und erst gedacht er bremst wegen Gegenverkehr, obwohl es nun wirklich nicht eng war. Bis plötzlich 3-4 Rentiere auf der Gegenspur an uns vorbei liefen! Eins davon war ein Weißes, hatte ich, glaube ich, noch nie gesehen. Nach kurzer Weiterfahrt stand das nächste Rentier mitten vor uns auf der Straße, etwas weiter konnten wir ein weiteres rumlaufen sehen. Das Junge zwang mich zum Stillstand und wollte auch, als ich es vor mir hertrieb erstmal nicht die Straße verlassen, sondern lief einfach vor uns her. Irgendwann entschloss es sich dann aber doch für den Straßengraben.
Ansonsten ist nicht viel passiert (außer das wir wieder den Polarkreis überquert haben) und es ging wieder auf endlosen Straßen durch Lappland.
Vor Luleå kamen wir an einem MAX Hamburgerrestaurant und mussten natürlich beide erstmal je einen der leckeren vegetarischen Burger verdrücken. Dann folgte ein Kleineinkauf im ICA nebenan.
Bei Luleå angekommen, waren beide Campingplätze voll. Kein Platz mehr für uns. Das hatten wir auch noch nie. Aber die nette Rezeptionistin rief bei einem anderen weiter entfernten Platz an und machte für uns einen Übernachtungsplatz klar.
Hier sind wir nun auf dem Töre Campingplatz gelandet. Schön gelegen am See, man hört aber ein wenig die E4. Gruppenduschen ohne Vorhang, aber ansonsten okay. Um unser Auto schwirren wieder unzählige kleine Miniviecher.
Morgen schauen wir uns Luleå mit Gamelstad, der Altstadt, welche auf der UNESCO Liste steht, an.
Dienstag, 24. Juli 2012
Schweden?
Ja, Schweden... genauer Lappland. Da sind wir nun. Wir haben keinen Bock mehr auf Dauerregen und Kälte gehabt. Darum haben wir jetzt die Moskitos bevorzugt. Spontan haben wir uns des morgens entschlossen unsere Pläne zu ändern und uns damit einer Woche Dauerregen und der Sturmwarnung auf den Lofoten zu entziehen. Da es in Schweden deutlich besseres Wetter hat, fahren wir unsere geplante Route nun in entgegengesetzter Richtung weiter. Dafür müssen wir nach Luleå in Schweden fahren. Also ging es heute auf der E10 über den Inlandsvägen immer geradeaus. Nachdem wir die Grenze auf dem schönen Bjørnfjell (Grüße hier an Björn auch wenn er kein Bär ist ;)) und eine ellenlange Baustelle mit Rollsplitt (den ich danach minutenlang aus den neuen Reifen gekratzt habe) passiert hatten, ging es größtenteils mit 100 Sachen durch die lappländische Landschaft voller endloser Wälder. Fast gar keine Häuser entlang der E10. Erst in Kiruna waren wir wieder voll in der Zivilisation. Dort haben wir dann auch erstmal "Schweden-Dollar" besorgt und ich habe nach Gummistiefeln geschaut. Gab meine favorisierten aber nicht in passender Größe. Kurz noch eingekauft (endlich gab es meinen heißersehnten Lakrits-Puck wieder!) und weiter ging's immer geradeaus. Bis urplötzlich die Abbiegung nach Gällivare (ich kann's schreiben, aber aussprechen fällt mir schwer... muss daran liegen, dass es kein "ä" in Norwegen gibt ;)) kommt. Hier bleiben wir jetzt erstmal über Nacht auf dem großen und vollen Campingplatz, der aber recht nett ist (bis auf die oben erwähnten Moskitos die auch zu Hauf unser Auto zieren, allerdings im toten Zustand) mit Fluss und Wald für Fama drumherum.
Morgen gehts dann nach Luleå.
Morgen gehts dann nach Luleå.
Sonntag, 22. Juli 2012
Inselrundfahrt
Heute kam der Sommer für einen Tag zurück. Daher haben wir die Insel auf einer kleinen Autorundfahrt etwas erkundet.
Nach einer Brotzeit auf einem Rastplatz kamen wir an einem Bauernhof vorbei auf den jede Menge los war. Dort war gerade eine Art "Tag der offenen Tür". Der norwegische Kuhstall war interessant. Es gab zudem Produkte vom Hof zu kaufen wie z. B. Rhabarberkonfitüre.
Zurück am Fjordcamp haben wir dann Nudeln gekocht. Und dabei haben wir ein Foto zu dritt gemacht, wie sich Nadine gewünscht hat (ja, man darf sich hier auch was wünschen). Per Selbstauslöser werden wir zukünftig öfter mal versuchen nicht nur mit dem Handy, sondern auch ein paar bessere Fotos zu dritt hinzubekommen. ;)
Ab morgen soll das Wetter wieder bescheiden sein... Ende offen. Wir werden wohl auf die Lofoten weiter fahren.
Interessant ist übrigens zu beobachten, dass in 2012 inzwischen fast jeder Campingplatz in Norge (zumindest auf unserer bisherigen Reise) Internet via WLAN anbietet und dies meist sogar kostenfrei. Das war auf unserem Trip im letzten Jahr und die Jahre zuvor noch weniger der Fall.
Nach einer Brotzeit auf einem Rastplatz kamen wir an einem Bauernhof vorbei auf den jede Menge los war. Dort war gerade eine Art "Tag der offenen Tür". Der norwegische Kuhstall war interessant. Es gab zudem Produkte vom Hof zu kaufen wie z. B. Rhabarberkonfitüre.
Zurück am Fjordcamp haben wir dann Nudeln gekocht. Und dabei haben wir ein Foto zu dritt gemacht, wie sich Nadine gewünscht hat (ja, man darf sich hier auch was wünschen). Per Selbstauslöser werden wir zukünftig öfter mal versuchen nicht nur mit dem Handy, sondern auch ein paar bessere Fotos zu dritt hinzubekommen. ;)
Ab morgen soll das Wetter wieder bescheiden sein... Ende offen. Wir werden wohl auf die Lofoten weiter fahren.
Interessant ist übrigens zu beobachten, dass in 2012 inzwischen fast jeder Campingplatz in Norge (zumindest auf unserer bisherigen Reise) Internet via WLAN anbietet und dies meist sogar kostenfrei. Das war auf unserem Trip im letzten Jahr und die Jahre zuvor noch weniger der Fall.
Samstag, 21. Juli 2012
Langøya (Stø & Straumsjøen)
Wer mal norwegische Tunnel fahren möchte, dem sei eine Fahrt auf der E6 ab Fauske empfohlen. Durch jede Menge Tunnel führte uns unsere Fahrt heute also weiter auf der E6 bis Bognes zum Fähranleger. Dort warteten schon einige Fahrzeuge auf die stündlich verkehrende Fähre nach Lødingen/Vesterålen. Wir reihten uns in die vierte Spur ein. Als endlich die Fähre kam, passten wir nicht mehr drauf. Um genau zu sein: wir waren das erste Fahrzeug, welches nicht mehr drauf gelassen wurde. Also hieß es eine weitere Stunde warten. Steffi ist so lange mit Fama spazieren gegangen und zum Glück rechtzeitig wieder aufgetaucht, als die nächste Fähre schon nach 30 min die ersten Autos entlud.
Auf den Vesterålen angekommen ging es bei herrlichem Regenwetter auf Langøya hinauf bis in das Fischerörtchen Stø. Hier erwartete uns der unter Wasser stehende Bobilcampingplatz auf dem wir die regnerische Nacht verbracht haben.
Am nächsten Morgen ging es weiter auf der Insel in Richtung Bø bis zum Fjordcamp. Das Wetter wurde auf der Fahrt dorthin zusehends besser und man konnte sich etwas an der Landschaft erfreuen, weil man sie jetzt richtig sehen konnte. Nach unserer Ankunft hier haben wir erstmal Waschmaschine und Trockner angeworfen. Danach wollten wir das Grillhaus nutzen, welches aber abgeschlossen war. An der Rezeption erfuhren wir, dass die Nutzung 500 NOK kostet. Ganz schön Wucher, zumal wir noch nie einen Platz hatten, wo die Grillhütte nicht kostenlos nutzbar war! Überhaupt kostet auf diesem Platz so ziemlich alles was extra und das nicht zu wenig. Daher haben wir uns entschlossen in der Küche auf dem dort vorhandenen Elektrogrill zu grillen. Überhaupt ist grillen für uns immer wieder ein Highlight auf unserer Reise. Man erfreut sich immer mehr an den kleinen Dingen, wie eben z. B. ein Stück Fleisch.
Hier am Fjord windet es ein wenig und es ist kühl. Dafür lässt uns hier der Regen, wie yr.no zuverlässig vorausgesagt hat, in Frieden... bisher.
Auf den Vesterålen angekommen ging es bei herrlichem Regenwetter auf Langøya hinauf bis in das Fischerörtchen Stø. Hier erwartete uns der unter Wasser stehende Bobilcampingplatz auf dem wir die regnerische Nacht verbracht haben.
Am nächsten Morgen ging es weiter auf der Insel in Richtung Bø bis zum Fjordcamp. Das Wetter wurde auf der Fahrt dorthin zusehends besser und man konnte sich etwas an der Landschaft erfreuen, weil man sie jetzt richtig sehen konnte. Nach unserer Ankunft hier haben wir erstmal Waschmaschine und Trockner angeworfen. Danach wollten wir das Grillhaus nutzen, welches aber abgeschlossen war. An der Rezeption erfuhren wir, dass die Nutzung 500 NOK kostet. Ganz schön Wucher, zumal wir noch nie einen Platz hatten, wo die Grillhütte nicht kostenlos nutzbar war! Überhaupt kostet auf diesem Platz so ziemlich alles was extra und das nicht zu wenig. Daher haben wir uns entschlossen in der Küche auf dem dort vorhandenen Elektrogrill zu grillen. Überhaupt ist grillen für uns immer wieder ein Highlight auf unserer Reise. Man erfreut sich immer mehr an den kleinen Dingen, wie eben z. B. ein Stück Fleisch.
Hier am Fjord windet es ein wenig und es ist kühl. Dafür lässt uns hier der Regen, wie yr.no zuverlässig vorausgesagt hat, in Frieden... bisher.
Freitag, 20. Juli 2012
Saltstraumen
Nach einer ruhigen Nacht ohne Mückenstiche ging es nach kurzem frisch machen weiter auf dem RV17. Das Wetter ließ heute zu wünschen übrig, war aber auch schon schlechter. Bei strahlendem Sonnenschein ist die schöne Landschaft entlang der Touristenstraße bestimmt noch schöner anzusehen.
Ca. 30 km vor Bodø kamen wir am stärksten Gezeitenstrom der Welt vorbei, dem Saltstraumen. Durch den 150 m breiten Sund strömt das Wasser mit einer Geschwindigkeit bis zu 40 km/h und es entstehen imposante Strudel. Mit Motorbooten kann man das ganze hautnah erleben. Wir haben den Leuten in den Booten vom sicheren Ufer zugeschaut. ;)
Ein interessantes Naturschauspiel.
Nach Ende der RV17 bogen wir in Richtung Bodø ab. Irgendwann stand ein Polizist am Straßenrand mit einem Geschwindigkeitsmeßgerät und hat uns auch ganz offensichtlich gemessen. Von der 60er Zone kurz zuvor hatte ich ggf. noch ein paar km/h zuviel auf'm Tacho. Rausgewunken wurden wir aber nicht irgendwo. Hoffen wir, dass da nicht noch was kommt. Die Norweger sollen da ja nicht gerade wenig verlangen. Ich schau am besten erst garnicht nach. ;)
In Bodø entschieden wir uns dann gegen den Campingplatz Bodøsjøen, den wir bereits von unserem Trip mit Julia vor ein paar Jahren kannten und fuhren weiter Richtung Fauske. Hier sind wir auf einem ruhigen Platz gelandet und haben jetzt geplant morgen die Vesterålen anzusteuern. Das Wetter wird die nächste Zeit wohl eher bescheiden und es ist keine Besserung in Sicht. Aber in Deutschland scheint es ja aufbauenderweise auch nicht besser zu sein.
Ca. 30 km vor Bodø kamen wir am stärksten Gezeitenstrom der Welt vorbei, dem Saltstraumen. Durch den 150 m breiten Sund strömt das Wasser mit einer Geschwindigkeit bis zu 40 km/h und es entstehen imposante Strudel. Mit Motorbooten kann man das ganze hautnah erleben. Wir haben den Leuten in den Booten vom sicheren Ufer zugeschaut. ;)
Ein interessantes Naturschauspiel.
Nach Ende der RV17 bogen wir in Richtung Bodø ab. Irgendwann stand ein Polizist am Straßenrand mit einem Geschwindigkeitsmeßgerät und hat uns auch ganz offensichtlich gemessen. Von der 60er Zone kurz zuvor hatte ich ggf. noch ein paar km/h zuviel auf'm Tacho. Rausgewunken wurden wir aber nicht irgendwo. Hoffen wir, dass da nicht noch was kommt. Die Norweger sollen da ja nicht gerade wenig verlangen. Ich schau am besten erst garnicht nach. ;)
In Bodø entschieden wir uns dann gegen den Campingplatz Bodøsjøen, den wir bereits von unserem Trip mit Julia vor ein paar Jahren kannten und fuhren weiter Richtung Fauske. Hier sind wir auf einem ruhigen Platz gelandet und haben jetzt geplant morgen die Vesterålen anzusteuern. Das Wetter wird die nächste Zeit wohl eher bescheiden und es ist keine Besserung in Sicht. Aber in Deutschland scheint es ja aufbauenderweise auch nicht besser zu sein.
Donnerstag, 19. Juli 2012
Grønligrotta & Svartisen
Heute war ein schöner Tag. Nach einem kurzen Regenschauer während Steffi im Bad war und ich noch überlegte, ob ich überhaupt aufstehen will, war das Wetter den restlichen Tag trocken und bewölkt. Also bestes Wanderwetter.
Auf der E6 ging es durch Mo i Rana und einige Kilometer nach der Stadt ab auf die Straße Richtung Grønligrotta, Setergrotta und Svartisen. Nachdem wir den steilen und für Wohnwagen nicht erlaubten letzten Kilometer zur Grønligrotta überwunden haben, ging es nach einem kurzen Spaziergang mit Fama zur stündlichen Führung durch die Grotte. Die Führung durch die Grotte dauert ca. 45 Minuten und kostet 130 NOK. Es geht durch enge niedrige und verwinkelte Wege durch die beleuchtete Grotte. In einem Teil leben Fledermäuse und am Ende einer der Wege ist ein großer Felsbrocken eingeklemmt, welcher wohl dorthin gespült worden sein muss. Es war ein sehr interessantes Erlebnis.
Danach ging es weiter zum Svartisen, dem "schwarzen Eis" Gletscher. Mit einem Boot wird man für 150 NOK (Hund 30 NOK) über den großen See hin und zurück gebracht. Den ca. 4 km langen Weg über interessantes Felsterrain hinauf zum Gletscher muss man allerdings selbst erwandern und dies dauert etwa eine Stunde hin. Unterwegs gibt es unzählige Seen und Wasserlöcher in denen Fama natürlich ihren Spaß hatte. Irgendwann erblickt man dann hinter einer Felsecke den gigantischen Gletscher, der Norwegens zweitgrößter ist. Da wir das letzte Boot zurück um 18:40 Uhr erreichen wollten, machten wir uns gleich wieder auf den Rückweg. Dieser Gletscher inkl. dem Weg dorthin und die Landschaft drumherum, hat uns von denen die wir kennen bisher, am besten gefallen.
Nach dem Gletscher sind wir über Mo i Rana und den RV12 auf die RV17, den Kystriksveien, welchen wir ja schon weiter südlich gefahren sind, weitergefahren. Dieser wird nach ungefähr 30km zum offiziellen Turistveg und führt durch wunderschöne Landschaft. Irgendwann gegen 22 Uhr kamen wir am Fähranleger an, wo die Fähre nach Jektvik abfährt. Die letzte wäre um 21:30 Uhr gegangen, aber in der Warteschlange standen einige Fahrzeuge. Ein Mann sprach uns an und sagte sie hätten bei der Fähre angerufen und es würde noch eine kommen. Gegen 22:30 Uhr kam diese dann auch und brachte uns in 60 Minuten vorbei an der Polarkreisweltkugel nach Jektvik. Nun sind wir also oberhalb des Polarkreises. Hier haben wir nun um Mitternacht uns in eine Einbuchtung an einem Weg gestellt und versuchen jetzt, nachdem wir ein nerviges Stechvieh getötet haben, zu schlafen. Ein zweites ist aber leider auch noch zu hören.
Auf der E6 ging es durch Mo i Rana und einige Kilometer nach der Stadt ab auf die Straße Richtung Grønligrotta, Setergrotta und Svartisen. Nachdem wir den steilen und für Wohnwagen nicht erlaubten letzten Kilometer zur Grønligrotta überwunden haben, ging es nach einem kurzen Spaziergang mit Fama zur stündlichen Führung durch die Grotte. Die Führung durch die Grotte dauert ca. 45 Minuten und kostet 130 NOK. Es geht durch enge niedrige und verwinkelte Wege durch die beleuchtete Grotte. In einem Teil leben Fledermäuse und am Ende einer der Wege ist ein großer Felsbrocken eingeklemmt, welcher wohl dorthin gespült worden sein muss. Es war ein sehr interessantes Erlebnis.
Danach ging es weiter zum Svartisen, dem "schwarzen Eis" Gletscher. Mit einem Boot wird man für 150 NOK (Hund 30 NOK) über den großen See hin und zurück gebracht. Den ca. 4 km langen Weg über interessantes Felsterrain hinauf zum Gletscher muss man allerdings selbst erwandern und dies dauert etwa eine Stunde hin. Unterwegs gibt es unzählige Seen und Wasserlöcher in denen Fama natürlich ihren Spaß hatte. Irgendwann erblickt man dann hinter einer Felsecke den gigantischen Gletscher, der Norwegens zweitgrößter ist. Da wir das letzte Boot zurück um 18:40 Uhr erreichen wollten, machten wir uns gleich wieder auf den Rückweg. Dieser Gletscher inkl. dem Weg dorthin und die Landschaft drumherum, hat uns von denen die wir kennen bisher, am besten gefallen.
Nach dem Gletscher sind wir über Mo i Rana und den RV12 auf die RV17, den Kystriksveien, welchen wir ja schon weiter südlich gefahren sind, weitergefahren. Dieser wird nach ungefähr 30km zum offiziellen Turistveg und führt durch wunderschöne Landschaft. Irgendwann gegen 22 Uhr kamen wir am Fähranleger an, wo die Fähre nach Jektvik abfährt. Die letzte wäre um 21:30 Uhr gegangen, aber in der Warteschlange standen einige Fahrzeuge. Ein Mann sprach uns an und sagte sie hätten bei der Fähre angerufen und es würde noch eine kommen. Gegen 22:30 Uhr kam diese dann auch und brachte uns in 60 Minuten vorbei an der Polarkreisweltkugel nach Jektvik. Nun sind wir also oberhalb des Polarkreises. Hier haben wir nun um Mitternacht uns in eine Einbuchtung an einem Weg gestellt und versuchen jetzt, nachdem wir ein nerviges Stechvieh getötet haben, zu schlafen. Ein zweites ist aber leider auch noch zu hören.
Dienstag, 17. Juli 2012
Wieder @ at Korgen Camping
Mit nagelneuen Reifen ging es weiter auf der E6 gen Norden, vorbei an all den Ortschaften, die wir von der Fahrt runter schon kannten. Unterwegs regnete es immer mal wieder ein wenig. Steffi ist heute das erste Mal mit dem Bus in Norge gefahren. Nun sind wir gegen halb 10 wieder auf dem netten Campingplatz in Korgen gelandet und haben unseren Bus wieder neben einen Fliederstrauch gestellt. Totmüde geht es jetzt gleich in die Heia. Es regnet. Heute mal kein Foto, denn ich habe kein einziges gemacht. ;)
Montag, 16. Juli 2012
Die (unendliche) Reifengeschichte
Nachdem wir uns Sonntag auf einem Campingplatz wenige hundert Meter Luftlinie von der Autowerkstatt eingefunden hatten und nach einer unruhigen Nacht mit wenig Schlaf ging es nach dem Duschen natürlich gleich in besagte Bilverksted. Dort wurde ich von der scheinbar grad Kaffeepause abhaltenden Truppe mit einem "You again" begrüßt und nach kurzem Gespräch gebeten um 13 Uhr wieder zu kommen. Also mussten wir etwas Zeit tot schlagen und fuhren ein paar Orte weiter. Dort war auch eine Werkstatt und wir beschlossen dort mal zu fragen. Der einzige Mitarbeiter schien aber sehr im Stress und hatte keine Zeit und verwies uns an die Tankstelle nebenan, wo es wohl einen Reifenspezi gibt. Gesagt, getan. Doch der Reifenspezi hat Urlaub. Tja, so ist das in der norwegischen Urlaubszeit.
Um 13 Uhr standen wir dann typisch deutsch pünktlich auf der Matte der ersten Bilverksted. Nach einiger Zeit stand unser VW Bus auf der Hebebühne und nach nochmal einiger Zeit alle drei Mechaniker inkl. Werkstattboss lachend um unser Rad herum.
Um es kurz zu machen: Es war eine weiteres Loch im Reifen. Der andere Vorderreifen ist ebenfalls hinüber (ein Riss an der Innenseite). Schlussendlich haben wir jetzt 4 neue Reifen bestellt, die morgen geliefert und montiert werden. Neue Reifen wären nächsten Sommer eh fällig gewesen. Natürlich ist das ganze hier etwas teurer als in Deutschland. Hoffen wir, dass uns dann keine weiteren "Überraschungen" mehr bevorstehen und wir die weitere Reise beruhigt genießen können. Also verbringen wir eine weitere Nacht an Norwegens Hauptverkehrsader E6 und stellen uns morgen auf einen Tag im Auto ein. Zur Feier des Tages haben wir uns heute mal wieder grillen gegönnt... Cheeseburger und (norwegische) Bratwurst mit Kartoffelsalat. Lecker!
Um 13 Uhr standen wir dann typisch deutsch pünktlich auf der Matte der ersten Bilverksted. Nach einiger Zeit stand unser VW Bus auf der Hebebühne und nach nochmal einiger Zeit alle drei Mechaniker inkl. Werkstattboss lachend um unser Rad herum.
Um es kurz zu machen: Es war eine weiteres Loch im Reifen. Der andere Vorderreifen ist ebenfalls hinüber (ein Riss an der Innenseite). Schlussendlich haben wir jetzt 4 neue Reifen bestellt, die morgen geliefert und montiert werden. Neue Reifen wären nächsten Sommer eh fällig gewesen. Natürlich ist das ganze hier etwas teurer als in Deutschland. Hoffen wir, dass uns dann keine weiteren "Überraschungen" mehr bevorstehen und wir die weitere Reise beruhigt genießen können. Also verbringen wir eine weitere Nacht an Norwegens Hauptverkehrsader E6 und stellen uns morgen auf einen Tag im Auto ein. Zur Feier des Tages haben wir uns heute mal wieder grillen gegönnt... Cheeseburger und (norwegische) Bratwurst mit Kartoffelsalat. Lecker!
Sonntag, 15. Juli 2012
Eine Woche in Rennebu und Umgebung
Am Montag sind meine Eltern abends angekommen. Den Dienstag haben wir erstmal größtenteils entspannt und waren kurz in Berkåk einkaufen.
Am Mittwoch ging es dann durch die Berge über Nerskogen nach Oppdal. Dort haben wir uns kurz vor Oppdal ein Grabfeld mit über 800 Grabhügeln angesehen und dann noch ein wenig Oppdal. Das Wetter war schön sonnig, viel besser als erst vorausgesagt.
Am Donnerstag ging es dann nach Trondheim. Erst ins größte Shoppingcenter der Stadt (City Syd) und dann den Nidarsdom und die Gammle Brua ansehen. Danach sind wir noch am Fjord entlang gefahren. Nach Regen auf der Hinfahrt, war das Wetter recht schön. Auf der Rückfahrt haben wir eine Bilverksted ausfindig gemacht.
Freitag ging es dann zur Bilverksted um endlich das Reifenproblem zu beenden. Nach nur 15 min. war der Reifen repariert. Eine kleine Schraube war im Reifen. Leider mussten wir Samstag feststellen, dass der Reifen weiterhin stark Luft verliert. Habe mich schon über die schnelle Reparatur gewundert. Also sind wir wieder zur Autowerkstatt gefahren. Diese hatte aber leider zu. Bei einer Pizza im Restaurant neben dran haben wir dann entschieden am morgigen Sonntag auf einen schöneren Campingplatz in der Nähe der Werkstatt umzuziehen und dann dort Montag früh wieder auf der Matte zu stehen. Das Wetter lud die letzten Tage übrigens nicht zu viel Aktivität ein und wir sind froh unser Zelt in einer Regenpause recht trocken abbauen gekonnt zu haben.
Am Mittwoch ging es dann durch die Berge über Nerskogen nach Oppdal. Dort haben wir uns kurz vor Oppdal ein Grabfeld mit über 800 Grabhügeln angesehen und dann noch ein wenig Oppdal. Das Wetter war schön sonnig, viel besser als erst vorausgesagt.
Am Donnerstag ging es dann nach Trondheim. Erst ins größte Shoppingcenter der Stadt (City Syd) und dann den Nidarsdom und die Gammle Brua ansehen. Danach sind wir noch am Fjord entlang gefahren. Nach Regen auf der Hinfahrt, war das Wetter recht schön. Auf der Rückfahrt haben wir eine Bilverksted ausfindig gemacht.
Freitag ging es dann zur Bilverksted um endlich das Reifenproblem zu beenden. Nach nur 15 min. war der Reifen repariert. Eine kleine Schraube war im Reifen. Leider mussten wir Samstag feststellen, dass der Reifen weiterhin stark Luft verliert. Habe mich schon über die schnelle Reparatur gewundert. Also sind wir wieder zur Autowerkstatt gefahren. Diese hatte aber leider zu. Bei einer Pizza im Restaurant neben dran haben wir dann entschieden am morgigen Sonntag auf einen schöneren Campingplatz in der Nähe der Werkstatt umzuziehen und dann dort Montag früh wieder auf der Matte zu stehen. Das Wetter lud die letzten Tage übrigens nicht zu viel Aktivität ein und wir sind froh unser Zelt in einer Regenpause recht trocken abbauen gekonnt zu haben.
Montag, 9. Juli 2012
Hell Felsritzungen, Buan Gård, Rennebu
Nachdem am Abend die Mücken wieder kamen und wir inzwischen über 100 davon tot innen an der Heckscheibe kleben hatten, war klar, dass wir auf dem Campingplatz nur eine Nacht bleiben, auch wenn er ansonsten gut ist. Also ging es weiter runter.
Bei Hell haben wir uns noch die Felsritzungen angesehen im Regen. Überhaupt hat es den ganzen Tag geregnet. Zu den Felsritzungen läuft man vom Parkplatz an der Station (Bahnhof) in Hell ca. 500m bergauf.
Wir sind dann auf einen Campingplatz zwischen Trondheim und Orkanger gefahren, wo wir die Nacht verbracht haben.
Heute sind wir bis Rennebu weiter gefahren, wo wir jetzt bis Sonntag bei Regenwetter die Woche mit meinen Eltern verbringen. Unterwegs haben wir auf einem Bauernhof (Buan Gard) angehalten. Hier gab es Kaninchen, Katzen, Ziegen, Lama, Alpaka, Nandus, weiße Hunde, Minischweine und norwegische Schafe.
Vielleicht wird der Regen ja mal weniger oder macht gar eine Pause, damit wir unser Vorzelt aufbauen können. Schade, letzte Woche war hier in Rennebu Sonnenschein. Aber man kann es sich nicht aussuchen.
Bei Hell haben wir uns noch die Felsritzungen angesehen im Regen. Überhaupt hat es den ganzen Tag geregnet. Zu den Felsritzungen läuft man vom Parkplatz an der Station (Bahnhof) in Hell ca. 500m bergauf.
Wir sind dann auf einen Campingplatz zwischen Trondheim und Orkanger gefahren, wo wir die Nacht verbracht haben.
Heute sind wir bis Rennebu weiter gefahren, wo wir jetzt bis Sonntag bei Regenwetter die Woche mit meinen Eltern verbringen. Unterwegs haben wir auf einem Bauernhof (Buan Gard) angehalten. Hier gab es Kaninchen, Katzen, Ziegen, Lama, Alpaka, Nandus, weiße Hunde, Minischweine und norwegische Schafe.
Vielleicht wird der Regen ja mal weniger oder macht gar eine Pause, damit wir unser Vorzelt aufbauen können. Schade, letzte Woche war hier in Rennebu Sonnenschein. Aber man kann es sich nicht aussuchen.
Sonntag, 8. Juli 2012
Bøla-Rentier
Nach einer kurzen Nacht in der ich wenig geschlafen habe, hat uns die Sonne durch Aufwärmen des Multivans geweckt. Nach kurzem frisch machen ohne viel Fliegviecher sind wir dann nach Steinkjer in ein Shoppingcenter gefahren. Dort sollte es Klamotten von Moods of Norway geben, wo ich mir gerne etwas kaufen möchte. Gab es auch, aber die Auswahl war leider bescheiden oder es gab meine Größe nicht.
Nach dem Shoppingcenter ging es weiter zum Bølarein, einer Rentierfelszeichnung in Lebensgröße. Außerdem gibt es noch weitere Felsritzungen dort, wie z. B. Bølamannen. "Eintritt" zu den frei zugänglichen Felszeichnungen kostet 20 NOK (oder auch 2 €). Diese wirft man in einen Kasten am Weg. Auf dem Parkplatz ist auch Camping für 50 NOK möglich. Es gibt einen Souvenirladen mit mal anderen Dingen, als es sie sonst immer gibt und zu günstigeren Preisen als wir es kennen (kam uns zumindest so vor). Wir haben dann noch von Rentier- und Elchwurst gekostet, die dort verkauft wird und zusammen einen Elchburger verdrückt. Elch lässt sich essen, könnte man sich dran gewöhnen, zumindest schon mal in Burgerform. Schmeckte irgendwie etwas "fischig".
Kurz nach dem Bølarein auf der Straße weiter gen Norden kam ein Campingplatz auf einem Hof, wo wir eingecheckt haben. Nun überlegen/planen wir, wie wir übernächste Woche, nach der Woche mit meinen Eltern, weiterreisen. Zudem wollen wir ein paar Postkarten schreiben.
Nach dem Shoppingcenter ging es weiter zum Bølarein, einer Rentierfelszeichnung in Lebensgröße. Außerdem gibt es noch weitere Felsritzungen dort, wie z. B. Bølamannen. "Eintritt" zu den frei zugänglichen Felszeichnungen kostet 20 NOK (oder auch 2 €). Diese wirft man in einen Kasten am Weg. Auf dem Parkplatz ist auch Camping für 50 NOK möglich. Es gibt einen Souvenirladen mit mal anderen Dingen, als es sie sonst immer gibt und zu günstigeren Preisen als wir es kennen (kam uns zumindest so vor). Wir haben dann noch von Rentier- und Elchwurst gekostet, die dort verkauft wird und zusammen einen Elchburger verdrückt. Elch lässt sich essen, könnte man sich dran gewöhnen, zumindest schon mal in Burgerform. Schmeckte irgendwie etwas "fischig".
Kurz nach dem Bølarein auf der Straße weiter gen Norden kam ein Campingplatz auf einem Hof, wo wir eingecheckt haben. Nun überlegen/planen wir, wie wir übernächste Woche, nach der Woche mit meinen Eltern, weiterreisen. Zudem wollen wir ein paar Postkarten schreiben.
Freitag, 6. Juli 2012
Korgen & Henningvatnet
Auf dem Villmarksvei ging es weiter nördlich bis Korgen, nicht jedoch ohne unterwegs an wunderschönen Stellen & Rastplätzen anzuhalten, Fotos zu machen und Fama ihre Schwimmstunde zu gönnen.
In Korgen gibt es einen schönen und günstigen Campingplatz (derzeit ohne Personal aufgrund von "Geschäftsänderungen"). Für 150 NOK haben wir unseren VW Bus an einem Fliederbaum stellen können und erstmal den Sonnenschein genossen. Im Fluss direkt am Platz hat Fama natürlich ihr Wasservergnügen gehabt. Später hat sich sogar Steffi kurz einmal ganz in das sehr kalte Nass getraut. Wenn man 3 Sekunden seine Füße rein gehalten hat, fing es an zu schmerzen.
Am nächsten Mittag ging es wie fast immer gegen 12 Uhr weiter auf der E6 gen Süden. Am Montag treffen wir unterhalb von Trondheim auf meine Eltern. Daher haben wir heute einen langen Tag im Auto auf der E6 durchgezogen. Unterwegs legten wir noch einen lohnenswerten Stopp am Laksforsen Wasserfall ein und schlenderten durch "DIE Stadt in Mittelnorwegen" (Byen i Midtnorge), Mosjøen, mit seiner denkmalgeschützten Sjøgata und einer Shell Tankstelle aus den 1930ern. Eigentlich war erst geplant in kleinen Etappen runterzufahren, aufgrund der unschönen Lage der Campingplätze auf der Strecke am Rande der E6 ging es aber immer weiter, bis wir uns entschlossen heute, die für demnächst eingeplante Nacht am Henningvatnet, zu machen. Vom Henningvatnet habe ich in einem Reisebericht im Internet gelesen und es hörte sich nach einem schönen Platz an. :)
Nach kurzer Suche haben wir die Abbiegung zur Mautstraße ans Henningvatnet kurz hinter dem Örtchen Henning gefunden. Nach zahlen der 50 NOK Maut ging es über die nicht allzu lange Straße vorbei an einigen Hütten und dazugehörenden Autos der Besitzer am Straßenrand, bis zum schönen See Henningvatnet. Hier empfingen uns leider viele Mücken und andere fliegende Viecher, die nach wenigen Sekunden rumstehen einen in Schwärmen umgaben. Nach ein paar hoffentlich guten Fotos ohne viele Viecher drauf, entschlossen wir uns eine Stelle an der Straße zu suchen, wo weniger dieser Viecher waren. Ein Stück die Straße zurück gab es eine Abbiegung zu einem weiteren Parkplatz an einer Skihütte. Hier stehen wir nun schlussendlich mit etwas weniger Fluggetier, schauen auf die untergehende Sonne und hoffen eine angenehme Nacht hier zu verbringen.
In Korgen gibt es einen schönen und günstigen Campingplatz (derzeit ohne Personal aufgrund von "Geschäftsänderungen"). Für 150 NOK haben wir unseren VW Bus an einem Fliederbaum stellen können und erstmal den Sonnenschein genossen. Im Fluss direkt am Platz hat Fama natürlich ihr Wasservergnügen gehabt. Später hat sich sogar Steffi kurz einmal ganz in das sehr kalte Nass getraut. Wenn man 3 Sekunden seine Füße rein gehalten hat, fing es an zu schmerzen.
Am nächsten Mittag ging es wie fast immer gegen 12 Uhr weiter auf der E6 gen Süden. Am Montag treffen wir unterhalb von Trondheim auf meine Eltern. Daher haben wir heute einen langen Tag im Auto auf der E6 durchgezogen. Unterwegs legten wir noch einen lohnenswerten Stopp am Laksforsen Wasserfall ein und schlenderten durch "DIE Stadt in Mittelnorwegen" (Byen i Midtnorge), Mosjøen, mit seiner denkmalgeschützten Sjøgata und einer Shell Tankstelle aus den 1930ern. Eigentlich war erst geplant in kleinen Etappen runterzufahren, aufgrund der unschönen Lage der Campingplätze auf der Strecke am Rande der E6 ging es aber immer weiter, bis wir uns entschlossen heute, die für demnächst eingeplante Nacht am Henningvatnet, zu machen. Vom Henningvatnet habe ich in einem Reisebericht im Internet gelesen und es hörte sich nach einem schönen Platz an. :)
Nach kurzer Suche haben wir die Abbiegung zur Mautstraße ans Henningvatnet kurz hinter dem Örtchen Henning gefunden. Nach zahlen der 50 NOK Maut ging es über die nicht allzu lange Straße vorbei an einigen Hütten und dazugehörenden Autos der Besitzer am Straßenrand, bis zum schönen See Henningvatnet. Hier empfingen uns leider viele Mücken und andere fliegende Viecher, die nach wenigen Sekunden rumstehen einen in Schwärmen umgaben. Nach ein paar hoffentlich guten Fotos ohne viele Viecher drauf, entschlossen wir uns eine Stelle an der Straße zu suchen, wo weniger dieser Viecher waren. Ein Stück die Straße zurück gab es eine Abbiegung zu einem weiteren Parkplatz an einer Skihütte. Hier stehen wir nun schlussendlich mit etwas weniger Fluggetier, schauen auf die untergehende Sonne und hoffen eine angenehme Nacht hier zu verbringen.
Mittwoch, 4. Juli 2012
Villmarksvei & Børgefjell Nationalpark
Von Tosbotn ging es heute weiter Richtung E6. Kurz nachdem wir auf die E6 gebogen waren, kam rechter Hand ein Stellplatz an einem See. Dort war es sehr schön und es waren ein paar Wohnmobile mit Touristen schon dort. Übernachtung hätte dort 70 NOK gekostet. Wir haben erst überlegt, uns dann aber entschieden weiter zu fahren, da unser Reifen langsam Luft benötigte.
Nach kurzer Weiterfahrt, kam linker Hand eine Abzweigung zum Villmarksvei. Eine schöne Route, die wir dann gefahren sind. Unterwegs haben wir einen Abstecher zum Børgefjell Nationalpark gemacht. Am Parkplatz, den man von der Straße über einen 3km langen holprigen Weg erreicht, war dann erstmal Brotzeit angesagt. Fama hat dabei in ihrem Lieblingselement, dem Wasser, gespielt. Danach sind wir ein Stück gelaufen und kamen an eine Jägerhütte. Durch die Scheibe konnten wir jede Menge Rentiergeweihe (oder doch Elch?) auf dem Boden sehen.
Zurück auf der Straße kamen wir nach kurzer Zeit an einem Gårdskafe vorbei. Ein Café auf einem Hof. Dort begrüßte uns der nette Hofhund. Leider war das Café aber heute geschlossen. Also fuhren wir weiter bis Hattefjelldal. Dort konnten wir an der Tankstelle dann endlich unserem Reifen etwas Luft gönnen und sind dann auf den Wohl einzigen Campingplatz weit und breit gelandet. Ein netter kleiner Platz, wo wir bis jetzt alleine sind.
Es war heute schön sonnig bei um die 20 Grad im Schatten, jetzt ziehen aber ein paar Wolken auf, die aber hoffentlich keinen Regen bringen.
Nach kurzer Weiterfahrt, kam linker Hand eine Abzweigung zum Villmarksvei. Eine schöne Route, die wir dann gefahren sind. Unterwegs haben wir einen Abstecher zum Børgefjell Nationalpark gemacht. Am Parkplatz, den man von der Straße über einen 3km langen holprigen Weg erreicht, war dann erstmal Brotzeit angesagt. Fama hat dabei in ihrem Lieblingselement, dem Wasser, gespielt. Danach sind wir ein Stück gelaufen und kamen an eine Jägerhütte. Durch die Scheibe konnten wir jede Menge Rentiergeweihe (oder doch Elch?) auf dem Boden sehen.
Zurück auf der Straße kamen wir nach kurzer Zeit an einem Gårdskafe vorbei. Ein Café auf einem Hof. Dort begrüßte uns der nette Hofhund. Leider war das Café aber heute geschlossen. Also fuhren wir weiter bis Hattefjelldal. Dort konnten wir an der Tankstelle dann endlich unserem Reifen etwas Luft gönnen und sind dann auf den Wohl einzigen Campingplatz weit und breit gelandet. Ein netter kleiner Platz, wo wir bis jetzt alleine sind.
Es war heute schön sonnig bei um die 20 Grad im Schatten, jetzt ziehen aber ein paar Wolken auf, die aber hoffentlich keinen Regen bringen.
Torghatten
Der Fels mit dem Loch wurde heute von uns erklommen. Endlich zeigte sich auch ein wenig die Sonne. Knapp zwei Stunden hat die Tour gedauert (hin und zurück mit noch einen Geocache suchen). Also eine kleine Wanderung. Es war einiges los dort.
Danach haben wir in Brønnøysund Fleisch zum grillen gekauft und zwei Einmal-Grills und sind weiter Richtung Tosbotn gedüst. Unterwegs haben wir ein Nickerchen auf einem Rastplatz machen müssen. Irgendwie waren wir sehr müde. Nach ner Stunde oder so weckte uns die Sonne, die den Wagen aufwärmte.
Jetzt sind wir auf dem Campingplatz in Tosbotn. Kurz nach uns kam ein deutsches Pärchen mit Kind im VW Bus an, die wir auch schon am Torghatten hinter uns auf dem Parkplatz stehen hatten. Das merkwürdige ist: Ihr Bus trägt ein norwegisches Kennzeichen. Auswanderer?
Wir haben erstmal die Grillhütte in Beschlag genommen und alle drei ordentlich Fleisch verdrückt.
Danach mussten wir erstmal die nervigen kleinen Mini-Fliegviecher (wie auch immer sie heißen), die sich in unserem Bus versammelt hatten, eliminieren, ehe wir ein paar Folgen Family Guy auf Englisch geschaut haben.
Danach haben wir in Brønnøysund Fleisch zum grillen gekauft und zwei Einmal-Grills und sind weiter Richtung Tosbotn gedüst. Unterwegs haben wir ein Nickerchen auf einem Rastplatz machen müssen. Irgendwie waren wir sehr müde. Nach ner Stunde oder so weckte uns die Sonne, die den Wagen aufwärmte.
Jetzt sind wir auf dem Campingplatz in Tosbotn. Kurz nach uns kam ein deutsches Pärchen mit Kind im VW Bus an, die wir auch schon am Torghatten hinter uns auf dem Parkplatz stehen hatten. Das merkwürdige ist: Ihr Bus trägt ein norwegisches Kennzeichen. Auswanderer?
Wir haben erstmal die Grillhütte in Beschlag genommen und alle drei ordentlich Fleisch verdrückt.
Danach mussten wir erstmal die nervigen kleinen Mini-Fliegviecher (wie auch immer sie heißen), die sich in unserem Bus versammelt hatten, eliminieren, ehe wir ein paar Folgen Family Guy auf Englisch geschaut haben.
Montag, 2. Juli 2012
Brønnøysund & Krigsminne
Vom schönen Küstenort Rørvik ging es auf dem RV17 nach Brønnøysund, einem etwas größeren Küstenort. Nach Fjordnorwegen war hier wieder eine Fährfahrt angesagt zum Preis von 112 NOK.
Kurz vor Brønnøysund haben wir eine "Krigsminne" (Kriegsdenkmal) angesehen. Hier stehen alte Licht- und Schussanlagen frei zugänglich und man kann durch die unterirdischen Bunkergänge im Fels gehen. Sehr interessant und eine tolle Fotolocation.
Danach waren wir kurz am Hafen und sind dann 15 km weiter zum Campingplatz direkt am Torghatten gefahren. Dort angekommen, fing es leider an zu regnen. Auf dem Platz laufen Kaninchen frei rum, welche Fama recht interessiert und starr beobachtet hat. In der Nacht sind wir irgendwann vom starken Wind aufgewacht, der laut an unserem Bus gerüttelt hat.
Gegen Mittag sind wir in eine Kunstgalerie gefahren und dann ins Shoppingcenter am Hafen in Brønnøysund. Nach einem Einkauf sind wir auf den günstigeren Mosheim Campingplatz umgezogen, auch weil man dort Wäsche waschen kann, was wir dann mal wieder getan haben.
Die Wettervorhersage ändert sich leider gerade stündlich. Eigentlich wollten wir auf den Torghatten wandern. Heute wird dies wohl nix mehr. Es sind jetzt um 22 Uhr noch 11 Grad und es weht den ganzen Tag schon stärkerer Wind. Der Torghatten ist ein Berg durch den in der Mitte ein Loch verläuft. Dieses ist 160m lang, 25-75m hoch und 12-27m breit. Morgen stehen die Chancen noch ganz gut auf passendes Wanderwetter.
Kurz vor Brønnøysund haben wir eine "Krigsminne" (Kriegsdenkmal) angesehen. Hier stehen alte Licht- und Schussanlagen frei zugänglich und man kann durch die unterirdischen Bunkergänge im Fels gehen. Sehr interessant und eine tolle Fotolocation.
Danach waren wir kurz am Hafen und sind dann 15 km weiter zum Campingplatz direkt am Torghatten gefahren. Dort angekommen, fing es leider an zu regnen. Auf dem Platz laufen Kaninchen frei rum, welche Fama recht interessiert und starr beobachtet hat. In der Nacht sind wir irgendwann vom starken Wind aufgewacht, der laut an unserem Bus gerüttelt hat.
Gegen Mittag sind wir in eine Kunstgalerie gefahren und dann ins Shoppingcenter am Hafen in Brønnøysund. Nach einem Einkauf sind wir auf den günstigeren Mosheim Campingplatz umgezogen, auch weil man dort Wäsche waschen kann, was wir dann mal wieder getan haben.
Die Wettervorhersage ändert sich leider gerade stündlich. Eigentlich wollten wir auf den Torghatten wandern. Heute wird dies wohl nix mehr. Es sind jetzt um 22 Uhr noch 11 Grad und es weht den ganzen Tag schon stärkerer Wind. Der Torghatten ist ein Berg durch den in der Mitte ein Loch verläuft. Dieses ist 160m lang, 25-75m hoch und 12-27m breit. Morgen stehen die Chancen noch ganz gut auf passendes Wanderwetter.
Sonntag, 1. Juli 2012
Statoil Becher
Das ist er: Unser Statoil Becher. Mit unserem Statoil-Becher bekommen wir an (fast) jeder Statoil Tankstelle in Norwegen ein kostenloses Warmgetränk. Das Angebot reicht von normalem Kaffee über Sjokomelk (Schokoladenmilch) und Kaffee Latte bis hin zu Wiener Melange.
Den Statoil Becher gibt es an den meisten Statoil Tankstellen in ganz Norwegen zu kaufen. Dazu kann (bzw. muss, wenn man gratis Warmgetränke möchte) sich die Jahresmarke kaufen. Diese wird zusammen mit einem praktischen Plastikdeckel verkauft und muss auf den Becher geklebt werden.
Für Touristen gibt es noch einen weiteren und günstigeren Becher. Dieser ist komplett aus Plastik und man zahlt dann pro Getränk nur 10 NOK.
Für uns hat sich der Kauf des Bechers inkl. Jahresmarke bereits nach ca. 3 Wochen im Vergleich zum anderen Touristenbecher rentiert. Wenn man es in den Vergleich zum Normalpreis der Getränke sieht sogar früher. Wir halten aber unterwegs auch an den meisten Statoil Tankstellen an, um unseren Becher zu füllen. Der Becher lohnt sich also voll für uns.
Einen neuen Becher braucht man sich in einem anderen Jahr nicht kaufen, sondern nur die neue jeweilige Jahresmarke.
Die Getränke sind alle sehr lecker. Wir mögen Sjokomelk und Wiener Melange am liebsten. :)
Den Statoil Becher gibt es an den meisten Statoil Tankstellen in ganz Norwegen zu kaufen. Dazu kann (bzw. muss, wenn man gratis Warmgetränke möchte) sich die Jahresmarke kaufen. Diese wird zusammen mit einem praktischen Plastikdeckel verkauft und muss auf den Becher geklebt werden.
Für Touristen gibt es noch einen weiteren und günstigeren Becher. Dieser ist komplett aus Plastik und man zahlt dann pro Getränk nur 10 NOK.
Für uns hat sich der Kauf des Bechers inkl. Jahresmarke bereits nach ca. 3 Wochen im Vergleich zum anderen Touristenbecher rentiert. Wenn man es in den Vergleich zum Normalpreis der Getränke sieht sogar früher. Wir halten aber unterwegs auch an den meisten Statoil Tankstellen an, um unseren Becher zu füllen. Der Becher lohnt sich also voll für uns.
Einen neuen Becher braucht man sich in einem anderen Jahr nicht kaufen, sondern nur die neue jeweilige Jahresmarke.
Die Getränke sind alle sehr lecker. Wir mögen Sjokomelk und Wiener Melange am liebsten. :)
RV17 & Rørvik
Auf dem RV17 ging es gestern weiter bis Rørvik. Vorher haben wir uns im Namsos Kulturhus allerdings noch eine Bilderausstellung angesehen. In Namsos muss man Citymaut zahlen (18 NOK). Wir sind gespannt was in den vier Monaten an Mautgebühren zusammenkommt. Die meisten Mautstellen sind automatisch, wo das Kennzeichen erfasst wird. Man bekommt dann nach ca. 1-3 Monaten eine Rechnung nach Hause (bzw. der Fahrzeughalter) oder manchmal auch nicht. ;)
Auf dem Weg nach Rørvik haben wir eine Pottmakeri besucht. Dort gab es tolle Schalen, Becher, Magnete uvm. aus Ton.
In Rørvik haben wir nach etwas suchen einen tollen Campingplatz am Meer gefunden. Sehr weitläufig auf einer hügeligen Felslandschaft gelegen. Die Hurtigrute schippert jeden Abend direkt am Platz vorbei.
Heute haben wir Rørvik zu Fuß erkundet. Ein nettes entspanntes Städtchen mit allem was man braucht. Hier könnten wir uns auch vorstellen zu leben.
Das Wetter war angenehm warm um die 20 Grad mit einem Mix aus Sonne, Wolken unterbrochen von kurzen Regenschauern.
Auf dem Weg nach Rørvik haben wir eine Pottmakeri besucht. Dort gab es tolle Schalen, Becher, Magnete uvm. aus Ton.
In Rørvik haben wir nach etwas suchen einen tollen Campingplatz am Meer gefunden. Sehr weitläufig auf einer hügeligen Felslandschaft gelegen. Die Hurtigrute schippert jeden Abend direkt am Platz vorbei.
Heute haben wir Rørvik zu Fuß erkundet. Ein nettes entspanntes Städtchen mit allem was man braucht. Hier könnten wir uns auch vorstellen zu leben.
Das Wetter war angenehm warm um die 20 Grad mit einem Mix aus Sonne, Wolken unterbrochen von kurzen Regenschauern.
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